Süß pikante Nüsse mit Dessertcurry

Bei meiner Scharfen Linsensuppe mit Zitronen-Kokos-Duft habe ich euch versprochen das Dessertcurry, das ich kürzlich in einem Kochbuch einer Freundin entdeckt habe, vorzustellen. Und weil ich mein Versprechen halte, gibt es heute das Rezept für Dessertcurry und schonmal ein Anwendungsbeispiel. Nämlich süß pikante Currynüsse. Ein perfekter Knabberspaß für einen gemütlichen Abend.

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Das Schöne an diesem Curry ist, dass es eine Mischung ist, mit der sich die Dessertwelt ein wenig aufpeppen lässt. Zum Beispiel ist es einsetzbar in Panna Cotta oder in einem Orangencurry-Vanille-Kompott, welches man zur Panna Cotta oder Eis reicht. Man kann es als originelle Würzung von Mousse, selbstgemachtem Eis oder Parfait benutzen und es macht sich auch sehr gut in Fruchtsmoothies. Ein wenig Fantasie und ihr werdet ganz bestimmt noch mehr Möglichkeiten finden, in denen das Curry eine willkommene Abwechslung im Süßspeisenbereich darstellt.

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Süß pikante Nüsse mit Dessertcurry

Zubereitung:

Dessertcurry:

3 EL Orangenschale abgerieben und getrocknet
1 TL grüne Kardamomkapseln
1 TL Kurkuma gemahlen
1 TL Ingwer gemahlen
1 TL Ceylon-Zimt gemahlen
½ TL Galgant gemahlen
½ TL Cayenne

Die schwarzen Samen der grünen Kardamomkapseln herauslösen und in einem Mörser fein mahlen. Die restlichen Gewürze dazu geben und mischen. Das Currypulver lässt sich einige Wochen gut in einem Schraubgläschen oder ähnlichem aufbewahren.

Für die Currynüsse:

75 g Mandeln
75 g Pistazien
80 g Zucker
Prise Salz
1/8 TL Salz
3 TL Dessertcury

Nüsse in einer Pfanne hellbraun rösten. Zucker und 60 ml Wasser in einem Topf erhitzen und rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Herd auf mittlere Hitze stellen und ab jetzt nicht mehr rühren. Das Wasser verdampft nach geraumer Zeit und der Zucker fängt an zu karamellisieren wenn das Wasser weg ist. Es sollte sich ein schönes Goldbraun bilden, aber vorsichtig sein, denn wenn das Karamell zu dunkel wird schmeckt es bitter. Vorsicht ist auch beim Berühren geboten, da Karamell verdammt heiß wird und an der Haut festklebt. Den Herd ausschalten und die Nüsse und das Curry hinzufügen. Mit einem Löffel rasch im Karamell wenden bis alles überzogen ist und auf ein Backpapier geben. Die Nüsse lose verteilen. Sobald die Nüsse leicht abgekühlt sind, kann man sie vereinzeln. In einem geschlossenen Behälter kann man die Currynüsse ca. 2 Wochen lagern.

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13 Antworten auf Süß pikante Nüsse mit Dessertcurry

  1. Pingback: Scharfe Linsensuppe mit Zitronen-Kokos-Duft | Pi mal Butter

  2. Irene sagt:

    Die sehen zum anbeissen aus :-) das probiere ich mal aus, habe noch einen Sack mit Cashewnüssen im Vorrat!
    Grüssli Irene

  3. Ulli sagt:

    das ist ja eine tolle idee!!!! ich hab auch schon mal süß-saure-nüsse gemacht, die waren auch toll, aber mit curry…muss ich mal probieren!!

  4. lamiacucina sagt:

    Das könnte mit gefallen… Knabberzeit ist das ganze Jahr.

  5. Kirsten sagt:

    Die Nüsse sehen wirklich zum Anbeißen aus :) Aber mit dem Orangencurry-Vanille-Kompott zu Panna Cotta hast Du mich gerade auf eine gute Idee für ein Menü, dass ich gerade plane, gebracht – dankeschön!

    • Simone sagt:

      Na dann bin ich ja mal gespannt auf deinen Bericht! Da machst du dann aber bitte einen Blogeintrag draus! Will wissen ob die Kombi was taugt. Hab ich selbst nämlich noch nicht probiert. Das war ein Tipp aus dem Curry-Kochbuch. Grüßle

  6. Die sehen wirklich zum Anknabbern aus. Eine schöne Idee mit dem Curry. Ich habe bisher eher die Nüsse mit Karamell und Chili überzogen. Das Rezept merke ich mir :D

  7. missboulette sagt:

    Eine tolle Idee, den Geschmack kann ich mir gut vorstellen!

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