Peperonata Dolce und Käse – das geborene Dreamteam!!!

Nach unserem letzten Foodblogger-Treffen häufen sich nun die Anfragen zum Peperonata Dolce Rezept. Kann ich gut verstehn‘, denn seit ich die leckere Paprikamarmelade vor einigen Jahren zum ersten Mal bei La Vialla entdeckt habe und dazu deren äußerst schmackhaften Pecorino genascht habe, bin ich total süchtig!!!

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Herzhaft salziger Ziegenkäse, vor allem Pecorino, passt meiner Meinung nach am allerbesten zu dieser fruchtig süßen Marmelade, aber auch ein gereifter Gouda u.ä. passt sehr gut. Und das Beste daran ist, dass man mit ganz wenigen Zutaten und geringem Aufwand etwas ganz besonderes zaubern kann. Ideal zum Verschenken – bald ist Weihnachten! – oder selber schnabulieren! Damit wird jede Käseplatte zum Hit, versprochen!!!

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Wer in Würzburg in den Genuss von leckerem Pecorino kommen möchte, dem sei das Cafe Centrale in der Bronnbachergasse 25 ans Herz zu legen. Und ab und an mal wird es dort wohl auch meine Peperonata Dolce zu kaufen geben. Oder ihr macht sie einfach selbst, denn so geht’s:

Peperonata Dolce

Für ca. 6 Gläser á 200ml:

1 kg rote Paprika geputzt
380 g Zucker oder brauner Zucker
1 rote Peperoni ohne Kerne
1 gestrichener TL Salz

Zubereitung:

Paprika putzen und das Fruchtfleisch in grobe Würfel schneiden. Die Haut braucht man hierbei nicht zu entfernen. Mit Zucker, klein geschnittener Peperoni und Salz und 5 EL Wasser im geschlossenen Topf weich kochen. Alles fein pürieren und zu einer dickflüssigen Marmelade einkochen lassen. In sterilisierte Gläser füllen. Die Marmelade hält sich so ca. 2 Monate evtl. auch länger.

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47 Gedanken zu „Peperonata Dolce und Käse – das geborene Dreamteam!!!“

  1. Oh prima, ich bin noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken!
    Eine (vielleicht blöde) Frage: 1kg Paprika – mit Kernen und Strunk oder 1kg Fruchtfleisch?
    LG!

    1. Es gibt keine blöden Fragen ;-)! 1kg ohne Kerne und Strunk. Also reines Fruchtfleisch. Ich passe das mal eben im Rezept an. Grüßle

    1. :-)! Aber ich glaub da gibts keinen so großen Unterschied! „Sterilisiert“ kommt an die hausfräulichen Bedingungen wohl eher ran, als steril. Da bräuchte man eine sterile Werkbank mit Luftabsaugfunktion ;-)!

  2. Jetzt habe ich mir zwar schon selbst etwas zusammengebastelt, weil ich es nicht ausgehalten habe und weil es auch rote Paprika letzte Woche im Sonderangebot gab, aber Deine Version probiere ich natürlich auch noch aus.

    Liebe Grüße, Sus

  3. Ein sehr schönes Rezept das zum Nachmachen reizt.
    Nur eine Frage: zur Marmelade einkochen, was bedeutet das?
    braucht man noch Gelierzucker o.ä.? oder einkochen lassen bis es dicklich ist?
    Viele Grüße
    Lisa

    1. Hallo Lisa,
      freut mich, dass dir mein Rezept gefällt. Das Einkochen bedeutet hier, dass man die noch relativ flüssige Paprikasuppe so lange kocht, bis eine dickflüssige Marmelade entsteht. Dazu braucht man keinen Gelierzucker, da die Paprika genug gelierende Stoffe enthält, um von ganz alleine dick zu werden.
      Grüßle

      1. Hallo Simone,

        dein Blog ist sehr ansprechend und ladet sofort zum nachkochen/backen. Ich habe mir so einige Rezepte auf die To-Do-Liste gesetzt.
        Jetzt zu meiner blöden Frage:
        Die Paprika-Marmelade ist eher für Käse o.ä. zu empfehlen Oder könnte ich das als Dip für Fleisch nehmen. Such ein Paprika Dip.

        Liebe Grüße aus Westfalen

        1. Erstens: Es gibt keine blöden Fragen 😉 und Zweitens: Ja, du kannst die Paprika-Marmelade auch zu Fleisch servieren. Koch sie dafür sehr gut ein, sodass sie sehr intensiv und dick wird. Wir hatten sie schon zu Rindersteak und auch zu einem Schmorgericht mit Rotweinsoße und Kartoffelstampf.
          Viel Spaß beim Nachkochen! Grüßle

    1. Hi Bella, freut mich, dass dir das Rezept gut gefällt und du es prompt nachgekocht hast! Schön sehn deine Gläschen aus! Grüßle und weiterhin fröhliches Geschenke-Produzieren!

      1. Lieben Dank :)
        Mit den zeitraubenden Dingen wie Einkochen bin ich fertig, jetzt muss ich nur noch warten, bis mein Zitronenöl-Ansatz fertig ist und Likör machen… :)
        Wie laufen deine Weihnachtsvorbereitungen?
        LG!

        1. 2 Sorten Plätzchen sind fertig und ein großes Glas Salzzitronen. Dazu noch 15 Gläser Peperonata dolce für die liebe Sabine vom Centrale. Jetzt fehlen mir nur noch Rocky Roads, dann ist bei mir Schluß mit der Weihnachtsbäckerei, sonst nasch ich zu viel ;-)!

  4. Tolle Idee. Ich war übrigens in diesem Herbst bei La Vialla in der Toskana. Das Hofgut ist bezaubernd. Man kann wirklich alles probieren und unter dicken Bäumen im Hof auch verzehren – ganz zu schweigen vom Wein! Wir sind mit dicken Paketen heimgefahren. Und das Schönste: Nur wenige Meter von meinem Büro in Frankfurt entfernt ist die La Vialla-Speisekammer :)

    1. Hi Julia, ja bei La Vialla ist es wirklich wunderschön! War diesen Sommer auch dort :-)! Wusste gar nicht, dass es in Frankfurt einen Laden gibt. Muss ich mir merken, Danke!

    1. Hey Toni, schön, dass du hier vorbei schaust. Dein Blog ist auch nicht von schlechten Eltern ;-)! Übrigens bringt die eine Peperonischote noch keine wirklich spürbare Schärfe mit in die Marmelade. Sie bringt nur eine gewisse Note mit rein. Wenn du sie richtig scharf möchtest, dann müsstest du wohl eher Chilis nehmen oder einfach ein paar mehr Peperonis. Grüßle

  5. Gut, daß ich das Peperonata-Rezept noch vor Weihnachten gelesen habe. Ich habe es nachgekocht u. viel verschenkt. Hmm, lecker kam von allen, die ich beschenkt hatte.
    Ich selbst habe die Marmelade zu einem Steak probiert u. kann nur sagen: superlecker.

    1. Danke für deinen Hinweis! Werd ich mir gleich mal ansehn! Vielleicht klappts ja 2015 mal mit ein paar mehr Posts ;-)!
      Schöne Grüße
      Simone

  6. Habe die Peperonata in Frankfurt bei La Vialla letztes Wochenende zum ersten Mal probiert. Vor lauter Begeisterung habe ich die falsche Sauce gekauft ;( . Danke für das Rezept!!!!!! Ich habe nicht alle Kommentare gelesen, deshalb meine Frage: kann man die Peperonata auch mit Honig machen?

    1. Hallo Uschi, ja ich denke das müsste auch mit Honig gut klappen. Schmeckt dann etwas anders, aber Honig passt ja auch wunderbar zu Käse, also give it a try! Schöne Grüße

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