Mokkaküsse

So, nachdem ja lange Zeit hier nur Deftiges sein Unwesen treiben durfte ist heute definitiv mal wieder Zeit für was Süßes! In meiner Plätzchenbackphase vor Weihnachten habe ich zwar einiges ausprobiert, aber ich war irgendwie fotofaul und blogfaul zugleich. Deshalb werden diese Rezepte wohl nie das Tageslicht sehen, aber ein Keksrezept schlummert schon sehr sehr lange heimlich in meinem Archiv, das ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte.

IMGP3620Diese leckeren Mokkaküsse sind wirklich ein Traum! Knackiger Keks trifft auf süß-herbe Cremefüllung. Das ist absolut sowohl was für Süßschnäbel als auch für Kaffeeliebhaber. Meine Kollegen und ich waren begeistert als ich die Kekse damals zu meiner ehemaligen Arbeitsstelle mitgebracht habe. Und natürlich habe ich auch keinen einzigen wieder mit nach Hause bringen können. Alle ratzeputz weggeputzt!

IMGP3573Mokkaküsse

(Abgewandelt nach Kekse, Kuchen und Co., Dorling Kindersley-Verlag)

Zutaten für ca. 30 bis 40 Stück:

375g Mehl
2 TL Backpulver
150g kalte Butter in kleinen Stückchen
1 TL Instant-Espressopulver
3-4 EL Eiswasser
130g Zucker
1 Eigelb

Für die Creme:

80g Butter
125g Puderzucker gesiebt
2 TL Wasser
2 TL Instant-Espressopulver

100g dunkle Schokolade zum Verzieren

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Espressopulver im Eiswasser auflösen. Aus allen Zutaten behutsam eine Art Mürbteig herstellen. Nicht zu lange kneten, damit die Butter nicht zu weich wird. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 10 min in den Gefrierschrank legen oder eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Den Teig zwischen Backpapier ca. 4 Millimeter dick ausrollen und mit einem geeigneten Ausstecher ca. 5cm große Kekse ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 180 Grad 10 min goldgelb backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Butter und gesiebten Puderzucker mit einem Mixer cremig schlagen. Das Espressopulver in 2 TL Wasser auflösen und unter die Buttercreme rühren. Die Creme mit einem Spritzbeutel auf die Hälfte der Kekse verteilen und die restlichen Kekse als Deckel daraufsetzen. Mit einem weiteren Spritzbeutel die geschmolzene und leicht abgekühlte Schokolade in Muster auf die Kekse spritzen. Die Schokolade fest werden lassen. Buon Appetito!

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17 Gedanken zu „Mokkaküsse“

    1. Ja, die Füllung fand ich bei diesen Keksen auch was besonderes. Und ich finde, dass die Kaffee-Kekse absolut zu jeder Jahreszeit backbar sind. N‘ Keks geht immer ;-)!

  1. Hallo,

    wow…also da kann man doch gar nicht widerstehen!! Die sehen so verführerisch aus..herrlich!! Vielen lieben Dank für das Rezept….werde jetzt noch ein bisschen weiter stöbern :)

    Lg SAndra

  2. Hello und guten Abend, ich finde es gerade richtig, auch mal im März mit einem Keks-Plätzchen-Rezept um die Ecke zu kommen. Wieso auch immer nur an Weihnachten….
    Sie sehen sehr lecker aus die kleinen Knusperteile. Uwe als Keks- und Kaffeeliebhaber ist schon ganz hibbelig. Und wieder sehr sehr schöne Fotos. Immerwiederschön..! Allerliebste Grüße Alex

    1. Danke! Ja, hab mir auch gedacht, dass wir jetzt langsam die Plätzchenvöllerei gut überstanden haben müssten und nun können wir uns getrost mal wieder neuen Naschereien zuwenden ;-)!

  3. das ist ja mal eine Idee, Kekse zum Frühlingsbeginn,
    da kann man ja wirklich nicht nein sagen,
    sehen sehr lecker aus,
    könnten ich mir als kleinen Jausensnack vormittags gut vorstellen,
    super Rezept – schöner Blog,
    werde ich öfters mal reinschauen!

    Liebe Grüße
    Netzchen

  4. Habe gestern versucht, die Moccaküsse zu backen.
    Eine Portion Teig viel dem Abfall-Eimer zum Opfer. Die Konsistenz des Teiges war alles andere als geschmeidig. Er war trocken und hielt auch nicht zusammen. Ich überlegte Fieberhaft, ob es mit der Beigabe von Kaffee zu tun haben könnte. Ach…Blödsinn dachte ich. Ist ja nur Flüssigkeit.
    Ich verglich dann die Zutaten mit dem Rezept der zarten Limonenkekse, die ich einen Tag davor fabriziert habe und super toll gelungen sind. Die Flüssigkeitsmenge bei diesem Rezept ist doch etwas höher. Also habe ich kurzerhand dieses Rezept ohne Zitronenabrieb, dafür mit Kaffee zubereitet. Und siehe da, hat funktioniert, wenn auch dieser Teig von der Beschaffenheit etwas anders war, als andere Mürbeteige. Kann dies sein, dass Kaffee eine solch grosse Macht über uns Bäcker und Bäckerinnen ausübt?

    Sodele…jetzt aber zu den Keksen, die dann doch noch den Weg in den Backofen und schlussendlich in meine „Vernichtungsmaschine“ gleich unterhalb meiner Nase fanden.

    Optisch ein Desaster. Mit 4 mm dicke ist der Teig definitiv zu dick. Durch die Zugabe von Backpulver gehen die Kekse ja noch in die Höhe. Die fertig gefüllten „Sandwichs“ hatten ein Stockmass von rund 3 cm. Das nächste Mal werde ich den Teig nur 2 mm dick ausrollen.

    Aber sonst LEEECKER…einfach nur köstlich! Der Kaffeegeschmack setzt sich sehr zurückhaltend ins Rampenlicht, entfacht im Gaumen jedoch eine wahrhaftige Explosion.

    Nachbacken ist hier ein Muss, jedoch aufgepasst, es besteht akute Suchtgefahr!!!

    1. Hm, es ist schon etwas her, dass ich die Kekse gebacken habe, aber ich kann mich auch daran erinnern, dass der Teig etwas trocken, bzw. bröseliger war als ich es von einem Mürbteig gewohnt bin. Ich habe dann aber irgendwie doch noch einen knetbaren Teig hinbekommen. Es kommt ja immer auch darauf an wie groß der Esslöffel ist, den man benutzt oder wieviel Feuchtigkeit im Mehl vorhanden ist. Vielleicht kann man die Eiswassermenge noch etwas erhöhen, damit man einen geschmeidigen Teig bekommt. Ich gleich das mal eben im Rezept aus.
      Die Kekse werden tatsächlich ziemlich dick, ich fand das gar nicht so schlecht. Aber du kannst sie ja auch dünner ausrollen, wenn du sie nicht so dick magst.
      Ich freu mich, dass dir meine Keksrezepte so gut gefallen und du so fleißig nachbackst!!!
      Grüßle
      Simone

  5. …man MUSS einfach nachbacken/-kochen. Deine Kommentare zu den jeweiligen Rezepten sind herzerfrischend und die Fotos…wie sagen die Deutschen? „da bleibt mir doch glatt die Spucke weg“. Die sehen so super toll aus, man kann förmlich im Gaumen spüren, wie es sich anfühlt, wenn man sich einen Keks, ein Stückchen Kuchen, ein Löffelchen Suppe, eine Gabel mit Pasta oder was auch immer in den Mund schiebt. Der Himmel auf Erden!

    Ich koche sehr gerne und kein Rezept ist mir zu „exotisch“ oder aufwändig. Momentan hat mich jedoch ein ganz schlimmer Virus erwischt. Wirklich schlimm. Back-Virus!

    Vielen herzlichen Dank für diesen super tollen Blog.

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