Tja, nachdem ich bisher noch nichts aus Genussvoll vegetarisch gekocht habe, es aber schon groß angekündigt hatte: Heute endlich mal ein Ottolenghi!!! Naja, eigentlich hab ich es diesmal auch wieder nicht so wirklich geschafft, nur so mehr oder weniger! Ich kann einfach nicht nach Rezept kochen. Kann ich nicht.
Bei Robert von lamiacucina ist eine Wahnsinns-Diskussion über das Buch entbrannt und wenn’s nach einigen anderen Bloggern gehen würde, dann kocht man eh keinen Ottolenghi. Also hab ich ja nicht, kein Ottolenghi, nein, nein! Aber man wird sich ja nochmal inspirieren lassen dürfen oder nicht?! Raus gekommen ist eine so überaus schmackhafte Gemüsetarte, die es keine 5 Sekunden bei uns überlebt hat! Und wenn man durch ein Kochbuch zu derart Schmackofatzigem inspiriert wird, dann kann es ja nicht so schlecht sein, oder?! Ich jedenfalls mag meinen Ottolenghi!
Die Tarte ist einfach nur lecker und wiedereinmal kommt mein heißgeliebter Ricotta und meine heißgeliebte Aubergine zum Einsatz! Der Erfolg war quasi damit schon sowas von vorprogrammiert. Seitdem ziehe ich Ricotta im Eierguß sowieso allem anderen vor. Ich finde der italienische Frischkäse gibt dem Gemüsekuchen ein ganz besonderes Mouthfeeling – fest und locker zugleich.
Die Rezeptangaben sind für eine große runde Tarteform. Ich denke das ist für die meisten praktischer, da nicht jeder eine rechteckige Form besitzt. Wer jedoch eine eckige hat, der nimmt einfach nur 2/3 des Rezepts.
Mediterrane Gemüsetarte mit Ziegenkäse
(Abgewandelt nach Ottolenghi, Genussvoll vegetarisch)
Zutaten für eine runde Tarteform mit 28 cm Durchmesser
2 kleine Auberginen
2 kleine Zucchinis
1-2 rote Paprikaschoten
2 rote Zwiebeln
Olivenöl
frische Kräuter wie Oregano, Thymian, Rosmarin und Petersilie
Salz, Pfeffer
150 g Ricotta
2 Eier
100 ml Sahne
100 ml Milch
100 g Ziegenrolle pikant
Blätterteig tiefgekühlt
Butter
Zubereitung:
Das Gemüse in grobe Würfel schneiden, die Zwiebel in schmale Streifen. Alles außer die Zucchini mit Olivenöl und Salz in einer Auflaufform mischen. Bei 180 Grad ca. 30 min im Ofen backen. Nach der Hälfte der Zeit die Zucchiniwürfel und gehackten Kräuter untermischen und weitere 15 min backen bis das Gemüse weich und leicht angebräunt ist.
Währenddessen eine Tarteform ausbuttern und mit einer Lage aufgetautem Blätterteig belegen. Das fertig gebackene Gemüse auf den Teig geben.
Aus Sahne, Milch, Ricotta, Eiern, Salz und Pfeffer einen Guß anrühren und auf das Gemüse gießen. Den Ziegenkäse in Würfel schneiden und auf der Tarte verteilen. Bei 180 Grad im Ofen ca. 35 bis 40 min goldbraun backen. Etwas auskühlen lassen, denn die Tarte schmeckt lauwarm am besten. Nach Belieben mit gehackter Petersilie besträuen. Buon Appetito!








unabhängig von wem die tolle idee stammt oder wer das rezept mal irgendwann, irgendwie niedergeschrieben hat, zählt doch im endeffekt nur das, was man selber drauß macht und wie es dann im endeffekt schmeckt.
wenn ich mir das hier so anschaue, dann sieht das mehr als nur lecker aus!
lg
the vegetarian diaries
Geeeenau!
Da kann ich mich nur anschließen, das sieht einfach nur LECKER aus! Diese Tarte (oder in ähnlicher Form) wird es mit Sicherheit auch mal bei mir geben. Super Fotos!!!
Lg Elly
Danke!
Was ist gegen ein schönes Tarte-Rezepte einzuwenden?Und wer entscheidet schon was Kochkunst ist und was nicht? Wie gut, dass man Geschmack nicht vorgeben kann! Ich habe mich schon mit Mestolos schöner Themenwoche dafür entschieden – aber ulkig war der Schneeball allemal, den Robert da losgetreten hat
Zum Glück kann man Geschmack nicht vorgeben und zum Glück sind Geschmäcker verschieden! Kritik am Essen, an Kochbüchern etc. ist meiner Meinung nach auch überhaupt nicht schlecht, so bleibt das Kochen immer spannend. Und deshalb hab ich überhaupt gar nix gegen solche Diskussionen wie bei Robert, ganz im Gegenteil. Ich hab die Argumente und Ausführungen der Pro- bzw. Kontra-Leute beim Lesen einfach nur genossen. Ich für meinen Teil bin auch oft sehr kritisch, vor allem bei meinem eigenen Essen und genau das ist es ja was einen anspornt dabei zu bleiben und besser zu werden. Hach, Kochen ist so schön! Und essen…
mhhh das sieht lecker aus, die eckige Tarteform sieht zudem viel hübscher aus als die runden
))
Grüessli
Irene
Die Runden sind auch nicht zu verachten, allerdings finde ich meine Eckige unheimlich praktisch. Die ist nämlich für einen 2 Personen-Haushalt wie unseren genau richtig!
Oh lecker, lecker, lecker, lecker!
Das MUSS unbedingt nachgekocht werden.
Genau mein Geschmack, klasse. Und da ich ohnehin unheimlich auf Tartes und Quiches stehe, yummie!
Ich mag den Ottolenghi übrigens auch und er darf auch in meinem Schrank wohnen und mir Anregungen bieten.
Ich kann nämlich auch null nach Rezept kochen und will das auch gar nicht – our own style, you know?
LG Maja
I know, I know
!
Die Tarte habe ich auch schon nachgekocht und die kommt bei uns sicher wieder auf den Teller. Wirklich ein grandioses Rezept!
Ja, rundum stimmig und leicht wandelbar! Aber das ist ja generell das Schöne an Tartes
!
hab mir inzwischen weisse Baumwollhandschuhe beschafft. Nun kann ich auch Ottolenghi lesen
Man muss sich nur zu helfen wissen!
Aber ich geb dir mit dem Einband absolut Recht! Am Anfang musste ich mich auch erst mal dran gewöhnen, wobei ich es nie als unangenehm empfunden habe das Buch in der Hand zu halten, eher überraschend!
Oh ja, dieses Rezept werde ich bald nachkochen.Ich bin wie du ein Ricotta und Auberginenfan und dann noch in einer Tarte “verpackt”..I am in heaven!
Besser geht’s gar nicht, stimmt’s
!?
Miam, sieht superlecker aus….Viele Grüße!
Danke!
Aaaaaah, Aubergine…..<3 <3 <3 <3
Ooooooh, Zucchini…….<3 <3
Mhhhhh, Oregano, Thymian und, vor allem, Rosmarin…..<3 <3 <3
Also nein, liebe Simone. Ich glaube nicht, dass mir das schmecken würde…neeee.
Ottolenghi hin oder her, bei den Zutaten (und diesen wunderhübschen Fotos die du ja immer machst) könnte das auch ein Rezept in Anlehnung an Sarah Wiener (*schüttel*) sein, ich würds dennoch sofort essen! Und die Tarteform in länglich ist sehr stilvoll, sieht toll aus.
Danke liebe Lilly, dass du die Tarte trotz der vielen “Unstimmigkeiten” zu dir nehmen würdest!
Schöne Geschichte, schöne Bilder, schön erzählt, schönes Resteessen
Ich mach mir sowas öfter ohne den Teig – einfach so in der Auflaufform. Steh ich grade sehr drauf. Irgendwie hab ich´s auch nicht drauf mit dem Blätterteigtiming und es ist so bäh, wenn der noch nicht richig durch ist…
Resteessen! Ich glaub’s geht los! Nicht so frech junger Mann! Arbeite du erst mal an deinem Blätterteigtiming bevor du dich hier wieder blicken lässt
. Oder schick mir n Stück Schokobrownie, du weißt schon, die ultimativen…
Lächeln
Geht doch super als Resteessen – oder findest du nicht? Was der Kühlschrank so hergibt in ne Tarteform, Käse und Kräuter drunter und ab in den Ofen!?
Ja klar, hast ja Recht! Aber ich würds dann trotzdem nicht als Resteessen bezeichnen
!
Habt ihr das auch in der Osteria auf der Speisekarte??!
Dann bitte eine grooooße Portion für mich
Nee, die Tarte ist privat
!
Mist!
Simone, rate mal, was ich sowie alles im Haus habe und jetzt daraus mache?
Riiiichtig, deine Tarte. Deine schmackofatzigen Bilder lassen bei mir so dermaßen das Wasser im Mund zusammenlaufen, dass ich seit ich deinen Eintrag hier gelesen habe ständig an diese Tarte denken muss. Sieh das mal als riesiges Kompliment an
Deswegen wird sie jetzt nachgemacht, ich freu mich drauf!
Danke fürs Komliment
! Lass sie dir schmecken! Du wirst es nicht bereuen!
Ich wollte mich für dieses tolle Rezept bedanken – einfach köööööööööööööööstlich, mhmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm…. lecker ♥,
Manuela
Da freu ich mich natürlich, dass dir die Tarte so gut geschmeckt hat. Welche Soße hast du denn auf die Avocado, die du dazu serviert hast? Sieht lecker aus!
Danke, das ist die Wasabi Soße von a Must – die einzige, gekaufte Soße die ich benütze … ist aber wirklich göttlich in Verbindung mit Zitrone, Fleur de Sel und Pfeffer auf einer Avocado oder auch mit Shrimps. Dazu habe ich Cranberries mit Balsamico und karamellisierten Zucker eingekocht und als zweite Soße serviert.
Nochmals danke, ich liebe Tarten und Ziegenkäse ☺.
Lieben Gruß
Manu
Ja, das Buch fast sich zugegebenermaßen etwas eigenartig an, aber ich liebe es trotzdem!
Ich mag die Rezepte und ich mag auch die rechteckige Backform, die passt besser für zwei und sorgt bei Besuch immer noch für das eine oder andere ‘Aha’, wenn ich etwas darin gebackenes auf den Tisch stelle.
Der Auberginenfan bin ich immer noch nicht und werde eine der beiden durch Tomate ersetzten, wenn ich die Tarte dann backe.
Abwandlungen nach eigenem Gusto sind bei Tartes doch immer gern gesehn
! Mit Tomaten würd ich das auch mal ausprobieren, am besten im Ganzen oben auf den Guß setzen. Das sieht bestimmt schön aus!
Die Tarte habe ich mir gleich vorgemerkt und gestern abend dann auch endlich gebacken. Sehr sehr lecker geworden, die wirds noch öfter geben. Mit dem Gemüse kann man ja gut variieren. Also – vielen Dank fürs Rezept. Ich habe zwar das Originalrezept, aber da hätt ich sicher länger gebraucht, bis ich die Tarte nachbacke..
http://kochfrosch.blogspot.com/2011/07/mediterrane-tarte-trotzt-herbstwetter.html
Hab mir deine Tarte gerade mal angeschaut! Sieht toll aus und du hast mit einer Auflaufform improvisiert! Man muss sich nur zu helfen wissen
!
Die Tarte ist mir jetzt schon in mehreren Blogs begegnet – nun bin ich angefixt und sie muss auch bei mir bald in den Ofen bzw. auf den Teller! UND: Wie immer bin ich gnadenlos neidisch auf deine rechteckige Tarteform ;o) Liebe Grüße, Kirsten
Im Post über die Bananen-Haselnuss-Tarte findest du einen Link für die rechteckige Form, falls du es nicht ohne aushalten solltest
!
Nachgebacken und war begeistert. heute habe ich das übrige Stück, welches ich eingefroren hatte, verspeist.Hat auch beim zweiten Mal sehr gut geschmeckt.
http://lisas-kochfieber.blogspot.com/2011/08/vegetarischer-sommer.html
glg Lisa
Einfrieren ist wirklich ne gute Möglichkeit, wenn man mal schnell was Ordentliches aufm Tisch haben will!