Maracuja-Shortbread

Dieses Rezept stammt noch aus meiner Keksbackphase im Frühjahr, was meiner Waage damals gar nicht gefallen hat und meinen Hosen erst recht nicht. Gut, ich habs halt auch ein klein bißchen übertrieben. Jede Woche 2 bis 3 Kekssorten zu backen ist ja auch bißle verrückt, oder?! Zum Teil hab ich die Kekse zwar verschenkt, um das Ganze nicht völlig außer Kontrolle geraten zu lassen, allerdings kann ich mich nur schwer zurück halten, wenn es um mich herum duftet und die Kekslein rufen: Iss mich, iss mich…

IMGP3544Schuld daran ist das tolle Buch Kekse, Kuchen und Co. vom Dorling Kindersley Verlag, aus dem ich schon viele, viele Sachen gebacken habe. Unter anderem stammt auch die Bananen-Haselnuss-Tarte daraus. Jetzt hab ich das Buch schon wieder in der Hand, um nach dem Rezept zu schaun, aber ich verkneife mir einfach darin weiter zu blättern, sonst werde ich noch rückfällig.

IMGP3572Im übrigen würde ich den Teig das nächste Mal etwas dicker ausrollen, als auf den Bildern zu sehen ist. Mir waren die Kekse etwas zu dünn und das Maracuja-Topping ist so dermaßen intensiv fruchtig im Geschmack, dass ein klein wenig mehr Keks wirklich nicht schadet.

IMGP3630Maracuja-Shortbread

Abgewandelt nach Kuchen, Kekse und Co., Dorling Kindersley Verlag

Zutaten:

Für die Kekse:

250 g Butter
100 g Zucker
330 g Mehl

Für die Glasur:

200 g Puderzucker
4 EL Maracuja-Fruchtfleisch mit Saft (ca. 3 bis 4 Maracujas)
40 g  sehr weiche Butter

IMGP3637Zubereitung:

Aus Butter, Zucker und Mehl einen glatten Teig herstellen. Das klappt in der Küchenmaschine und anschließend per Hand. Ich liebe es Teig mit den Händen zu kneten, deshalb habe ich auf die Küchenmaschine verzichtet. Den Teig 5 min in die Gefriertruhe legen, wenn er sehr weich ist. Anschließend 7 mm dick ausrollen und mit Hilfe eines Lineals Rauten mit 4 cm Kantenlänge schneiden. Die Rauten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und das Backblech 10 min in den Kühlschrank stellen. Währenddessen den Backofen bei Ober-Unter-Hitze auf 160 Grad vorheizen. Die Kekse ca. 12 bis 15 min leicht goldbraun backen. Immer nur ein Blech nach dem anderen backen. Die Kekse kurz ruhen lassen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die Glasur Butter mit Maracujafruchtfleisch und -saft verrühren. Puderzucker unterziehen und das Ganze über einem Wasserbad rühren bis eine glatte streichfähige, aber nicht zu flüssige Konsistenz entsteht. Eventuell etwas Wasser zugeben. Die Glasur nicht zu lange erhitzen, damit sie nicht zu trocken wird.

Die abgekühlten Kekse mit der Glasur bestreichen und trocknen lassen. Buon Appetito!

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23 Gedanken zu „Maracuja-Shortbread“

      1. Das Problem ist die Sucht nach süß, wenn ich erstmal damit anfang.
        Und seit ich auf Zucker fast komplett verzichte, vertrag ich ihn auch gar nicht mehr gut.
        Also füge ich mich meinem Schicksal…

        1. Ich hab auch eine zeitlang auf Zucker und sogar auf Weißmehl verzichtet und hab mich körperlich super gut gefühlt. Tja, was soll ich sagen. Bin wieder rückfällig geworden :-(!

    1. Extravagant hab ich mir beim Durchblättern des Backbuchs auch gedacht, deshalb musste ich die unbedingt ausprobieren!

  1. Maracuja, was schöne Urlaubserinnerungen :) Mango-Maracuja-Marmelade zum Frühstück, Maracujas löffeln zum Mittag… Und wie schön wären diese Kekse zum Kaffee gewesen! So, und jetzt ran an den Speck 😉

    1. Wer soviel Maracujas zu sich genommen hat, der muss natürlich mit viel Speck gegenwirken, gell ;-)?! Bin übrigens auch schon am Rumtüfteln für das Speck-Event, aber wenn’s nach deinem Ehrgeiz geht wird das was ganz Groooßes bei dir und dann verblogge ich doch lieber was Süßes, weil ich da eh nicht mithalten kann ;-)! Vielleicht n‘ paar Macarons…

  2. Mensch, was für ein tolles Rezept! Die kleinen Dinger sehen aus, als wären sie die idealen Sommerkekse – klein, knackig und unheimlich fruchtig. @Mini-Küche: Hallo Leidensgenossin 😉 Seit ich mich Weihnachten von meinem alten fürchterlichen Herd mit vier verrosteten Platten und Ofen zugunsten von Induktionsplatten getrennt habe, bin ich auch ofenlos. Und so langsam wird das echt öde – vor allem, wenn wann so spannende Rezepte entdeckt. Spätestens im Herbst muss wieder ein Ofen in die Küche. Und so lange wird dieses Rezept (und natürlich auch der ganze tolle Blog) gebookmarkt.

    1. Oh ja, die sind wirklich oberfruchtig! Schon wieder eine Ofenlose! So geht das nicht, da muss was getan werden. Ofengemüse, Brot, Kuchen, Creme brulée und soweiter und sofort – ohne meinen Ofen könnt ich gar nicht!

  3. Liebe Simone,
    diesen Sonntag habe ich fast ausschließlich Deinen Rezepten gewidmet: Ich habe Shortbreads und das leckere Gianduja-Eis gemacht..beides ist sehr gut gelungen (die Kekse sind nicht ganz so gleichförmig geworden, wie auf Deinen Fotos – schmecken tun sie aber. Viele Grüße und Danke-Alex

    1. Oh, das freut mich ja total, dass ich dich zum Nachkochen bzw. -backen animieren konnte! Wie findest du den Extra-Knack der Maracuja-Kerne? Witzig, oder?!

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