Zum Ausgleich der fleischigen Völlerei bin ich seit ein paar Tagen auf vegetarische Kost umgestiegen. Ein bißchen Balance im Leben schadet nie, würde ich sagen. Und was kommt mir da gerade recht? Der Ottolenghi natürlich. Da ich im Moment aber möglichst völlig auf tierisches verzichten will, habe ich für den Dip statt Crème fraîche Avocados verwendet. Die sind mindestens genauso cremig und stecken dazu noch voller gesunder Fette. Was will man mehr?! Außerdem ist das Essen soooo unglaublich lecker und verdammt fix zubereitet, dass ich das garantiert noch öfter machen werde! Das reich ich gleich mal beim Blogevent Cucina Rapida ein, denn was so gut schmeckt und schnell gemacht ist, sollte unbedingt nachgekocht werden.
Gebackene Süßkartoffel mit Avocado-Zitrus-Creme
Zutaten für 4 Personen:
1,2 kg Süßkartoffeln geschält und in schmale Spalten geschnitten
1 EL gemahlene Koriandersamen
1/2 Chilischote
Salz
Olivenöl
3 reife Avocados (Sorte Hass)
etwas Zitronenabrieb und Saft (alternativ Limette)
1 TL frischer Ingwer fein gehackt
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Süßkartoffelspalten mit den restlichen Zutaten vermischen und auf ein Backblech geben. Bei 200 Grad ca. 20 bis 30 min backen bis sie weich und außen dunkel werden. Eventuell am Ende den Grill kurz anschalten.
Für die Creme die Avocados mit den restlichen Zutaten fein pürieren und mit Salz abschmecken. Avocados vertragen da einiges.
Die gebackene Süßkartoffel auf Tellern verteilen, mit Olivenöl beträufeln und mit Avocadocreme servieren. Buon Appetito!









Sieht wirklich sehr lecker aus! Man isst eh viel zu viel Fleisch – ab und an so eine vegetarische Woche ist wirklich ´ne tolle Sache!
Gruß, Nadine
Du sagst es. Ab und an kann das wirklich nicht schaden. Und ich hoffe, dass ich nach den Tagen pflanzliche Kost weiterhin häufig in meinen Speiseplan integriere.
Echt jetzt
Also ich beschäftige mich tatsächlich auch grade mit diesem Basen-Detox-Kram. Die Idee ist ja die, die Woche über brav zu sein, es am Wochenende krachen zu lassen und mit knapp negativer Energiebilanz und ohne Sodbrennen aus der Sache rauszukommen. Mal schauen wie das so läuft… Süßkartoffeln mit Avocado könnt ich mir jetzt richtig gut vorstellen, aber die sehen so knusprig/salzig aus – geht das basentechnisch echt in Ordnung?
Naja, so ganz genau und streng geh ich da jetzt nicht vor. Mir geht es in erster Linie darum, mal wieder etwas mehr Spaß an rein pflanzlicher Nahrung zu gewinnen, ohne Quark und Co. Und es soll ja trotzdem ein Gaumenkitzler sein und keine Lasche Nummer, gell?!
Hmmmm, das sieht ja wieder sowas von zum Anbeißen aus! Seit meinem Cuba-Urlaub stehe ich total auf Süßkartoffeln!
Mit Süßkartoffeln kann man wirklich tolle Sachen machen. Ottolenghi hat auch ein Kartoffel-Süßkartoffel-Curry, das ich schon ausprobiert habe und das war auch sowas von lecker-schmackofatz
!
Myam. Die etwas andere Variante von Wedges mit Sour Cream, toll. Mag ich!
Liebe Grüße,
~Lilly
Dein Dip ist wirklich ein ganz wunderbarer Farbtupfer auf dem Teller.
Oh, lecker! Das koch ich bestimmt mal nach!
Ich steh eh auf Ofengemüse!
Viele Grüße
Frau Nilsson
Danke! Ich steh auch total auf Ofengemüse, weil man da nicht viel machen muss und das Ergebnis ist immer so lecker!
Tolle kreative Rezept-Idee, sieht sehr lecker aus.
Die Zitusnote des Dips kommt durch den angebratenen süßlichen Geschmack der Süßkartoffeln ganz extrem raus.
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Habe ich jetzt mal nachgekocht. Oberlecker. In der Tat sollte man die Süsskartoffelschnitzen sehr dünn schneiden, sonst gibt’s Matsch.
Danke für das schöne Rezept.
Obwohl ich ein bekennender carnivor bin, werde ich dieses Rezept bald nachkochen, denn es liest sich sehr gut. Zudem ein Kompliment für die Qualität der Aufnahme – gutes Bokeh!
Die Spalten wirklich sehr dünn schneiden, damit sie schön knusprig werden. Danke!
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