Foodbloggertreffen und das Geheimnis der Polentaschnitten

Das Würzburger Foodbloggertreffen war der absolute Wahnsinn! Was wurde hier nicht alles fotografiert, geschlemmt und gelacht, Torten geklaut und viel zu viel Desserts gemacht.

IMGP5837Alles in allem einfach nur wunderbar und ich bin schon wieder absolut wiederholungsbedürftig!

IMGP5849aussDie Stimmen zu Polentaschnitten und Schmorhuhn waren schon am Abend grandios, die Rufe auf facebook nach den Rezepten werden immer lauter und deshalb komm ich wohl nicht drum rum, auch wenn ich am besagten Abend gar keine Zeit hatte Fotos zu schießen. Aber nach ein wenig Kramerei in meinem Foto-Archiv habe ich doch tatsächlich ein paar Fotos meiner letzten Geburtstagsfeier gefunden, bei der es unter anderem auch die tollen Schnittchen gab. Schmorhuhn muss ich wohl oder “übel” nochmal kochen, denn ohne Fotos geht nix!

IMGP5847Polentaschnitten mit Ratatouille und Kapern

Zutaten für ein Backblech:

750ml Milch
350ml Geflügelfond
400ml Wasser
100g Butter
2 Knoblauchzehen
2 weiße Zwiebeln
ein paar Zweige Rosmarin und Thymian oder Salbei
Salz, Pfeffer, evtl. Muskat
80g Parmesan
300g Polenta grob
Mehl fürs Mehlieren
Rapsöl oder Olivenöl und etwas Butter zum Ausbraten

Gemüse:
2 Paprika rot, gelb
1 Aubergine
Tomaten aus der Dose
1/2 EL weißer Balsamico
Olivenöl
1 Knoblauchzehe fein gewürfelt
1 bis 2 Zwiebeln fein gewürfelt
Rosmarin oder Thymian
Kapernäpfel oder Salzkapern abgespült und abgetropft
Salz, Pfeffer, Prise Zucker

Zubereitung:

Butter zur Nussbutter bräunen, dann mit grob gewürfelten Zwiebeln, angedrückten Knoblauchzehen und Kräutern ein paar Minuten andünsten. Mit Milch, Fond und Wasser ablöschen, einmal aufkochen und 15min auf abgeschalteter Herdplatte ziehen lassen. Würzen und abpassieren. Die Flüssigkeit erneut aufkochen vom Herd nehmen und die Polenta zügig unterrühren. Bei leichter Hitze unter Rühren quellen lassen und zum Schluß den Parmesan und die Gewürze hinzufügen. Abschmecken und dann auf ein mit Frischhaltefolie ausgelegtes Backblech streichen und gut auskühlen lassen. Das kann alles auch schon einen Tag vorher vorbereitet werden.

Wenn die Polenta fest ist, Stücke schneiden und in Mehl wenden. In Öl und etwas Butter leicht gebräunt anbraten. Ruhig bisserl dunkler als auf den Fotos. Das schadet nix und bringt ne schöne Kruste.

Alle Gemüsesorten klein würfeln und separat in einer Pfanne anbraten. Anschließend Zwiebeln, Knoblauch und eine Prise Zucker in etwas Öl weich dünsten. Angebratene Gemüsewürfel dazu geben und mitdünsten. Tomatendose und Kräuter dazu und einköcheln bis man eine sämige Gemüsesoße erhält. Würzen und etwas Balsamico dazu geben.

Gebackene Polentaschnitten mit Gemüse und Salzkapern oder Kapernäpfel garniert servieren. Buon Appetito!

IMGP5837aussWeitere toll bebilderte, schöne und lustige Berichte der Teilnehmer und auch ein Artikel in der Regionalpresse findet ihr hier:

Heikes Blog
Sammelhamster
kyche
Brot und Rosen
Süße Hex zum ersten und zum zweiten
Dillspitzen
Azestoru
Einfach köstlich
lamiacucina
Schnuppschnüss
Miris Kitchen
Essen aus Engelchens Küche
Deichrunner
Kochfrosch
CorumBlog
Chili und Ciabatta
Einfach Guad
Foodina
Kräutersturm
Cucina e piu
Digilotta
mein i-tüpfelchen
Würzblog


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55 Gedanken zu „Foodbloggertreffen und das Geheimnis der Polentaschnitten“

    1. Hey Werner, du bist zu früh aufgestanden! Es sei dir verziehen, dass du bei deinem Kommentar noch ein wenig verschlafen warst ;-)! Hier geht’s nicht um die Feigen-Ziegenkäse-Crostinis sondern um die Polentaschnitten mit Gemüs’ ;-)! Aber frische reife Feigen im Haus zu haben schadet ja nix :-)!

      1. Stimmt Simone. Das kommt davon, wenn man die Augen noch nicht ganz auf hat. Aber jetzt noch die Feigencrostinis hier, das isses dann.
        Da würde ich ja fast auf die Muschel in der Osteria verzichten.

      1. Ich glaube, da hast du die Tinas verwechselt… 😉

        Ich hatte erst montags Burtzeltach und wir waren samstags noch bis nach 12 in der Osteria 😉

        Danke für das Polentarezept, wird bestimmt nachgebastelt. Der Mitgeniesser würde sich immer noch sehr über das Huhn-Rezept freuen..

        1. Die Tage hab ich verwechselt nicht die Tinas ;-)! Ich war verwirrt! Huhn-Rezept ist schon notiert. Mal sehn wie ich das mit den Bildern mache…

  1. uaaahhhhh *kritzel* wo ist mein Notizblock ?
    Vielen Dank für das Rezept das muss unbedingt nachgekocht werden., die waren sooo lecker .. und wie immer super schöne Bilder !!
    Liebe Grüße Karin

    1. Und frisch angebrutzelt schmecken die ja noch um Welten besser! Wir haben sie zum Aufwärmen mal kurz in den Pizzaofen geschoben, da leidet die schöne Kruste bisle drunter. Deshalb viel Spaß und lass es dir schmecken! Danke ;-)!

    1. Dann sind wir ja jetzt quitt! Ich war nämlich auch sehr traurig, dass du nicht kommen konntest! Aber keine Sorge wir sind definitiv Wiederholungstäter ;-)!

    1. Ich seh schon, im Norden muss auch bald mal ein Foodblogger-Treffen gestartet werden. Ich würd mich auch aus dem Süden mal hoch schwingen! Deine andern Jungs mögen wohl keine Polenta?! Banausen ;-)!

  2. Juhu,
    das Rezept ist schon gespeichert und wird so schnell wie möglich nachgekocht. Das war ja so unglaublich lecker :) Meine Familie muss das jetzt auch essen, die bekommen nämlich schon ständig erzählt, wie toll es war und jetzt können sie sich auch ein Bild davon machen 😉

    Vielen Dank!

    LG
    Miri

  3. Da ist ja das Rezept, vielen Dank. Wie Du weißt, war ich auch restlos begeistert von den Polentaschnitten. Wenn’s dann irgendwann noch das Rezept der Feigen-Crostini (Nuss-Creme!) gäbe …
    LG
    Franz

    1. Hi Franz, ich weiß, dass du die Dinger ganz toll fandest! Hab mich sehr gefreut, als du mal kurz bei uns in der Küche vorbeigeschneit bist ;-)! Feigen-Crostini ist notiert! Huhn wurde auch schon verlangt. Also muss ich wohl nochmal ab in die Küche! Grüßle

    1. Ja, je frischer man sie aus der Pfanne genießt desto besser eigentlich! Und das Mehlieren macht den gewissen Unterschied beim Ausbacken! Habs schon ohne versucht und keine so tolle Kruste hinbekommen.

  4. Danke für das Rezept! Das Geheimnis für die Polenta ist wohl nicht einfach Wasser oder Milch und rein mit dem Maisgries, sondern bereits eine gewürzte, reduzierte Brühe. Werde ich mal ausprobieren.

    1. Ich kenn’ nur Ricotta salata, aber vielleicht ist das ja derselbe. Der ist jedenfalls relativ hart. Steinpilzpolenta ist auch lecker. Mit Maronen auch toll ;-)!

        1. Affumicata, ich hätts mir ja eigentlich denken können, dass das was mit Räuchern zu tun hat. Vielleicht halt ich ja mal in meinem nächsten Italienurlaub danach Ausschau, obwohl ich eigentlich keinen Rauchgeschmack an Käse mag. Aber wenn wer mild ist, könnte das evtl. gehn. Danke für den Tipp!

  5. Jaaa! Jippy! Juhu!

    Ich habe mich ja so in diese Schnittchen verliebt und jetzt das Rezept, ich bin begeistert – merkt man gar nicht, oder?

    Die kleinen Leckerchen waren soooo gut! Und der Rest auch, eh klar, gell?

      1. Superperfektes Rezept, hat einwandfrei funktioniert!
        Hab die halbe Menge genommen, und die Masse war schon beim Ausstreichen so willig, dass ich sie zu einem exakten Rechteck streichen konnte. Eine feuchte Teigkarte hilft dabei.

        Danke!

  6. Das Rezept liest sich extrem lecker! Die Masse kühlt gerade aus und die Polentaschnitten gibt es heute Abend zu einem kurzgebratenen Mufflonrücken. Wenn die fertigen Schnittchen genauso schmecken wie die gewürzte Milch-Fond-Mischung, dann wird das ein Festmahl!

    LG
    funnywitch

    1. Habs auf deinem Blog gesehn! Sehr lecker sieht das aus, was du da gezaubert hast! Von Mufflon hab ich allerdings vorher noch nie gehört. Interessant.

      1. Haben Mufflon dieses Jahr auch das erste Mal probiert, war eine Empfehlung von unserem Wildhändler. Schmeckt sehr lecker, so ein Zwischending zwischen Lamm und Wild. Wenn Du es bekommen kannst – unbedingt probieren!

  7. Das sieht wirklich superlecker aus! Eine Frage hätte ich noch: Weichen das Gemüse und die Kapern die Polenta nicht irgendwann durch? Oder sind die kleinen Schnittchen so schnell weg, dass man darüber nichts sagen kann?!

    1. Die sind so schnell weg, so schnell guckst du gar nicht ;-)! Also länger würd ich die nicht liegen lassen, denn ich denke dass die Schnitten wirklich durchweichen würden!

  8. Hallo!
    Meinen Respekt schon mal für diese leckeren Bilder.
    Nach genauerem Betrachten muss ich jetzt aber doch mal nachfragen:
    in den Zutaten steht “Aubergine” aber auf den Bildern meine ich eher Zucchini-Stückchen erkannt zu haben. :-)
    Täusche ich mich da?

    1. Nunja, Olga, ich glaube du hast mich erwischt ;-)! Die Fotos stammen nicht vom Foodbloggertreffen, weil ich damals ja fleißig in der Küche gewerkelt habe und keine Bilder schießen konnte. Sie stammen von meiner Geburtstagsparty und da habe ich tatsächlich keine Auberginen ins Gemüseragout getan. Aber da die Teilnehmer des Treffens wissen wollten wie ich die Schnitten dort serviert habe, habe ich eben das Rezept mit Auberginen aufgeschrieben. Aber ob du das Gemüse nun mit oder ohne Aubergine machst ist dir ja schließlich selbst überlassen und nur der eigene Gusto zählt. Schmecken tut’s so oder so ;-)!

  9. Liebe Simone,
    heute gab es mal wieder Ratatouille nach Deinem Rezept – jedes Mal ein Genuss! Ich habe für uns zwei kleine Anpassungen vorgenommen: ein zusätzliches Lorbeerblatt und halbierte schwarze Oliven statt der Kapern(äpfel). Dazu serviere ich Reis, der in einer leichten Gemüsebrühe gekocht wird.
    Danke für dieses Rezept – ein wunderbares Essen!
    Herzliche Grüße aus Schleswig-Holstein,
    Sandkorn

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