Fladenbrot aus der Pfanne

Weil Alex von Chef Hansen, der Homemade Hot Chocolate-Verweigerer, mir sonst noch verhungert hab ich mal flugs ein Gericht nach seinem Gusto aus dem Ärmel geschüttelt. Den Chef darf man nämlich nicht verhungern lassen, das müsst ihr euch merken ;-)!

IMGP2461ganzAußerdem geht ja bei uns Deutschen nix über Brot und wenn’s dann auch noch so pfannenfrisch daher kommt kann ich mich selbst nicht mehr zurück halten! Ich hoffe der Chef auch nicht! Für mich reicht dann lediglich ein gutes Olivenöl mit ein wenig Fleur de Sel zum Tunken und ich bin seelig. Die bösen Kohlenhydrate sind garantiert gaaaaanz bestimmt schon in der Pfanne verpufft.

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Fladenbrot aus der Pfanne

(Nach einer Idee und einem Rezept vom Kleinen Kuriositätenladen. Ich habe das Rezept vom Bretonischen Brot dafür genommen und nach Stephs Anleitung einfach mit etwas Öl und Rosmarin in der Pfanne gebraten.)

Reicht für ca. 6-8 Fladen

Vorteig:

125 g Weizenmehl Type 550
125 g Roggenmehl Type 997
10 g Hefe
175 g lauwarmes Wasser

Hauptteig:

250 g Weizenmehl Type 550
250 g Roggenmehl Type 997
gesamter Vorteig
10 g Hefe
2 TL Salz
350 g lauwarmes Wasser

Für die Zubereitung:

Olivenöl, Salz und ein paar Zweige Rosmarin

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Zubereitung:

Für den Vorteig die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen und zum Mehl geben. Mit der Küchenmaschine zu einem relativ feuchten Teig verkneten. Die Schüssel verschließen oder mit Frischhaltefolie abdecken und 6-10 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Nach der Gehzeit die Hefe für den Hauptteig in lauwarmem Wasser auflösen und mit den restlichen Zutaten verkneten. 1 Stunde abgedeckt wieder bei Raumtemperatur oder auf der Heizung gehen lassen. (Ich habe den Hauptteig am Vorabend hergestellt und dann ca. 24h gehen lassen, weil es anders sonst nicht in meinen Zeitplan gepasst hätte. Das hat auch wunderbar funktioniert.)

Nach der Gehzeit den Teig auf ein mit Mehl bestäubtes Brett geben und in 6- 8 Teile teilen. Kugeln daraus formen und ungefähr einen Zentimeter dick zu Fladen ausrollen. Mit etwas Mehl bestäuben, einem Küchentuch abdecken und eine halbe Stunden ruhen lassen.

In einer großen Gußeisenpfanne 1/2 bis 1 EL Olivenöl erhitzen und die Fladen einzeln bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun backen. Das dauert ca. 8 bis 10 min pro Fladen. Nicht zu viel Öl nehmen, sonst werden die Fladen eher frittiert als gebacken. Vor dem ersten Wenden das Fladenbrot mit Meersalz bestreuen und mit Rosmarinzweigen bestücken.

In Alufolie gewickelt bis zum Servieren im Ofen bei 60 Grad warm halten.

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17 Gedanken zu „Fladenbrot aus der Pfanne“

  1. Jetzt kam grade der Chef vom „chef“ um die Ecke und fragt mich, warum ich mit knallroter Birne vor´m Monitor sitze… Das Magenknurren scheint er überhört zu haben – dieses Fladenbrot ist ja sowas von genau mein Ding, Danke :)

    Jetzt möchte ich mich natürlich revanchieren – was kann ich für dich tun? Lebensverändernde Brownies vielleicht? Wünsch dir was!

      1. Ich wollte sie grade machen und hab versagt, ich war zu aufgeregt, mit soviel Druck kann ich einfach nicht umgehn 😉 Zur Slow-Food Messe versuch ich´s wieder, da musst du dich dann auch nicht mit den Bildern zufrieden geben 😉

  2. Liebe Simone, das Fladenbrot sieht wunderbar aus mit den Blasen und dem Rosmarin darauf. Und die Pfanne gefällt mir als Requisitensammlerin unglaublich gut! Liebe Grüße Susanne

    1. Danke sehr! Das ist eine ganz normale Gußeisenpfanne! Beim Fladenbrot war sie noch recht neu, jetzt sieht das gute Stück schon ein wenig benutzter aus. Aber diese Art Pfannen werden ja mit jedem Bratvorgang immer besser und besser! Ich hab fast nur noch welche aus Gußeisen :-)!

    1. Das sieht nicht nur lecker aus ;-)! Deine Seite inspiriert mich mal wieder ein bißchen in meiner Wohnung zu werkeln und zu dekorieren! Grüßle

    1. Ich habe demnächst vor ein Hummus auf meinen Blog zu stellen, der passt ganz wunderbar zu diesen Fladenbroten und natürlich auch zum Abendessen ;-)!

  3. Ja, meine Gußeisenpfanne ist bei weitem nicht so apart wie deine. 😉 Ich glaube, die Kohlenhydrate verpuffen bei diesen Broten schon beim Teigkneten!!

    1. Gußeisen ist Gußeisen würd ich sagen! Es kommt ja auf die Inneren Werte an, gell?! Ach die lieben Kohlenhydrate! Der Sommer kommt leider bald und der Speck geht nicht weg! 😉

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