Lange war ich nicht mehr hier. Die Osteria in der ich seit 8 Monaten arbeite nimmt mich ganz unter Beschlag, aber das heißt nicht, dass es hier keine Rezepte und Fotos mehr gibt. Ich koche weiterhin auch zu Hause leckere Gerichte, aber eben alles nicht mehr in dem Umfang wie zu Beginn meines Blogs. Außerdem hatte ich eine zeitlang Probleme mit dem Internet, aber jetzt geht’s wieder los.
Und was bietet sich Besseres an als den heutigen Tag mal mit einer kleinen Überraschung zu beginnen. Ich darf heute nämlich ein Türchen von Zorras kulinarischem Adventskalender für euch öffnen und vielleicht einen der Preise dabei abstauben.
Für die kalte Jahreszeit habe ich mir ein leckeres und sättigendes Linsengericht mit Ente ausgesucht. Entdeckt habe ich es im Frankreichteil des Buchs Jamie unterwegs… von Jamie Oliver. Statt confierten Entenkeulen gibt es allerdings bei mir rosagebratenes Entenbrustfilet, weil’s schneller geht und man nicht so einen Haufen Fett zum Kochen braucht.
Ente mit Linsen
(Abgewandelt nach Jamie unterwegs…, Jamie Oliver)
Zutaten für 6 Personen:
2 Möhren klein gewürfelt
1/2 Stange Lauch klein gewürfelt
2 Stangen Sellerie klein gewürfelt
1 Zwiebel klein gewürfelt
Olivenöl
500 g Le Puy Linsen
1 l Gemüsebrühe
5 bis 6 Kartoffeln geschält und gewürfelt (bei mir gab’s Hörnchenkartoffeln)
2 bis 3 Entenbrustfilets
5 Stiele Mangold (Stiele fein würfeln, Blätter grob zerkleinert)
Salz, Pfeffer
Rotweinessig
Saure Sahne zum Servieren
1 Bund Thymian
1 Bund Petersilie
1 Lorbeerblatt
Zubereitung:
Die Entenbrüste bei 60 Grad für 1 Stunde in den Ofen schieben (vielleicht reicht auch ne halbe Stunde, war mein erster Versuch, wobei das Fleisch nach ner Stunde nicht trocken war). Möhren, Lauch, Sellerie, Mangoldstiele und Zwiebeln 10 min bei mittlerer Hitze in Olivenöl anschwitzen. Linsen, Brühe und Kräuter im Ganzen dazu geben und 45 min unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Nach 10 min die Kartoffelwürfel dazu geben. In den letzten 5 min die Mangoldblätter unter die Linsen rühren und zusammenfallen lassen. Mit Rotweinessig und Salz, Pfeffer abschmecken.
Die Haut der Entenbrust leicht einritzen mit Salz würzen und in einer leicht geölten Pfanne auf der Hautseite kräftig anbraten bis sie schön gebräunt ist. Anschließend noch 2 min auf der Fleischseite braten und in Tranchen aufschneiden. Mit Linsengemüse, saurer Sahne und frisch gehackter Petersilie servieren. Buon Apettito!









Da machen alle Kopfstände im Backofen und du schmeisst das Ding einfach in die Pfanne und das Ergebnis ist SO?
Pfff.
hahahaa!
Die Entenbrüste bei 60 Grad für 1 Stunde in den Ofen schieben.
Das gefällt dem Hansen natürlich mal wieder
! Wie hätt ich denn die zarten Brüstchen sonst nennen sollen???
Von Kopfständen im Ofen tut einem da nicht ein wenig der Kopf danach weh??!!
Wobei meine Dinger ja zu Beginn auch im Backofen ne Weile ihr Dasein gefristet haben. Hast du das etwa überlesen?
Oh… Das sieht aber lecker aus…Schön, dass du mal wieder bloggst
Ja, ich freu mich, dass ich endlich wieder Internet hab und der Adventskalender ist ein passender Einstieg hab ich mir gedacht.
Wie schön, dass du wieder da bist – und dann auch noch so ein leckeres Comeback
Bei meinem Comeback musst es halt mal was Besonderes sein! Und das Rückwärtsbraten, das ich mir bei Arthurs Tochter schon seit langem abgeschaut hab hat wiedereinmal seinen Dienst erwiesen!
Ich hab neulich mal ein Enten-Brüstchen Sous-Vide gemacht. Alleine dafür lohnt sich die Anschaffung von so nem Vakuumierer
Ja, hab’s schon gesehn! Du hast das Fleisch da nur 7 oder 8 Minuten im Wasserbad geköchelt. Wird das dann überhaupt durch? Dann sind wohl meine 60 veranschlagten Minuten im Backofen etwas zu lang, oder liegt das daran, dass im Wasser ein schnellerer Wärmeaustausch herrscht als im Backofen?
10 Minuten. Im Rezept stehen glaub ich 6 oder 7… Die Wärmeübertragung ist sicher ein Thema, aber hängt natürlich auch sehr vom Fleisch ab. Ein Rinderfilet braucht da auch nicht mehr als 30 Minuten. Mein Lamm zu Silvester hast du ja auch schon gesehen – 60 Grad, 60 Minuten. War absolut perfekt
Probier doch beim nächsten Mal ein Thermometer aus und schau wie lang die Ente braucht, bis sie auf Temperatur ist. Ich hab übrigens ne ganze Ente gehortet – falls mal netter Besuch kommt
Na, dann wären wohl 30 min für die Ente auch ausreichend. Muss ich mal austesten!
Hy Simone
schön wieder was Neues, leckeres von dir zu lesen.
Linsen ist jetzt nicht so mein Ding, aber wenn du es schon lobst, dann sollte ich meine Brüste der Ente auch mal rückwärts braten. (Geiler Satz)
Ach ja, auch wenn die Arbeit dir wahnsinnig Spaß macht, vergiss nicht nebenbei noch das Leben zu genießen.
Ciao Werner
Rückwärts Braten hat echt was für sich! Und das Leben zu genießen vergesse ich bestimmt nicht
! Grüßle
Die Ente sieht toll aus. Eine gute Gelegenheit meine Albleisa Vorräte anzubrechen!
Von den Linsen hab ich auch schonmal was gehört, aber noch nicht probiert! Sind bestimmt klasse!
Liebe Simone, hatte Dich schon schmerzlich vermisst – aber ja nicht unter Stress setzen lassen
Liebe Grüße Alex
Oh nein, ich wollte keine Schmerzen verursachen liebste Alex! Jetzt bin ich ja wieder da
!
Die nächste Entenbrust geht bei mir garantiert auch mal rückwärts
Dir wünsche ich einen schönen 4. Advent!
Danke Petra! Ich wünsch dir auch eine besinnliche Zeit! Bei euch ist bestimmt ein riesen Familienfest geplant, oder? Das ist wird bestimmt schön! Ich mag Weihnachten im Kreis der Familie, auch wenn wir bei euch lange nicht mithalten können. Bin Einzelkind
.
Schön, dass du wieder blogst!
Die Kombi Enten mit Linsen klingt sehr interessant – danke für das Rezept und die unkomplizierte Entenzubereitung!
Gern geschehen Eva! Linsen sind meiner Meinung nach sowieso viel zu unterschätzt. Allgemein finde ich, dass man mit Hülsenfrüchten sehr leckere Dinge anstellen kann. Und gesund sind sie noch dazu!
Superschönes Rezept!
Danke!
genau nach meinem geschmack!
… und meldet sich mit sinnlich-appetitlichen Bildern zurück!
Schön, dass es dir gut geht und es *nur* am Inet hängt!
Wenn man hier so herrlich lieb empfangen wird, dann schalt ich öfter mal mein Inet für ne Weile ab! War n’ Spaß
!
Köstliches Rezept, insbesondere bin ich begeistert, dass es ein Rezept mit Linsen ist.
Danke! Linsen sind toll!
Hallo Simone,
Das Rezept klingt köstlich, ich liebe Ente und Linsen und setze das daher gleich mal auf die Nachkochliste ;o)
schön dass Du endlich wieder bloggst
LG & frohe Weihnachten,
Kirsten
Ja, es ging in letzter Zeit einiges drunter und drüber bei mir. Aber jetzt kehrt wieder etwas Ruhe ein und dann gibt es auch mal wieder ein paar neue Rezepte. Frohe Weihnachten!
Bin zufällig hier angekommen. Ente ist etwas, was ich nicht mag. Dafür war die Karamellsoße um so himmlischer. Ich muss jetzt einfach dein Blog weiterlesen, Danke für die schöne Rezepte und Bilder. Ein Frohes Neues Jahr!
Dir auch ein frohes neues Jahr. Meinst du die Karamellcreme der Macarons oder der Schokokekse? Oder was meinst du mit Karamellsoße?
einfach klasse!