Die Vanille-Lieferung ist da!

Vor ungefähr 2 Jahren geriet ich auf der Slow Food Messe in den Strudel der Vanille-Maffia und seitdem lässt sie mich nicht mehr los! Dort verkaufte nämlich die Firma Madavanilla ihre äußerst aromatisch durftenden, feucht glänzenden und sofort in ihren Bann ziehenden Vanilleschoten. Ich habe vorher noch nie derart frische Vanille gesehen und gerochen. Seitdem kommen mir keine anderen Schoten mehr ins Haus und der künstliche Vanillin-Zucker ist längst aus meiner Küche verbannt.

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Und ergiebig sind die tollen Schoten noch dazu, denn aus den Resten lässt sich wunderbar einfach Vanillezucker herstellen. Einfach die Schalen, die beim Kochen und Backen nicht verwendet werden in ein verschließbares Glas geben und mit Zucker auffüllen. Mit der Zeit sammelt sich dann ein kleiner Wald von Vanilleschoten im Glas, dass schon fast kein Zucker mehr rein passt. Und falls mal der Vorrat an Schoten zu Ende ist, kann man die gezuckerten Schoten zur Not auch wieder aus dem Glas fischen und zum Beispiel in einem Obstkompott oder dergleichen mitköcheln.

Vanille soll angeblich aphrodisierende Wirkung haben, wovon ich bereits bei der geeisten Kardamomcreme mit Vanille-Kirschen berichtet habe. Und verflixt und zugenäht, ich glaub es stimmt! Wenn ich die Nase ins Vanillepäckchen stecke, wird mir wirklich gleich ganz anders…

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