Ananas mit Minzzucker

IMGP4793So einfach und so gut! Minze hat bisher eher eine Nebenrolle in meiner Küche gespielt. Aber zusammen mit fruchtig-süß-saurer Ananas und mit dem Knack des Kristallzuckers hat sie auf Anhieb mein Schlemmerherz gewonnen. „Ich könnt mich neileech!“ sagt der Franke!

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IMGP4785Die Zubereitung ist im Handumdrehn gemacht und deshalb super geeignet, wenn man spontan Gäste zu Besuch hat oder wenn man bei heißen Temperaturen nach einer Erfrischung lechzt!

Und wenn wir grad beim Thema sind: Der Sommerurlaub steht vor der Tür und deshalb könnte es in nächster Zeit hier ein wenig ruhiger werden. Also erfrischt euch ein wenig mit lecker fruchtiger Ananas. Bis die Tage!

Ananas mit Minzzucker

Zubereitung:

Die Ananas von der Schale befreien und in Stücke oder dünne Scheiben schneiden. Minze fein hacken, mit Zucker vermischen und auf die Ananas streuen. Fertig!

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Kichererbsensalat

Ein super leckerer Salat. Wer hätte das gedacht! Gefunden bei Claudia und Chichi von Kitchencowboy. Laut den beiden wird das Rezept schon fleißig durch die Runde gereicht, weil es bei jedem so gut ankommt. Tja, es blieb mir also nichts anderes übrig als diesen Salat auszuprobieren, zumal ich im Moment an Hülsenfüchten sowieso einen Narren gefressen hab.

IMGP4954Im Gegensatz zu den Kitchencowboys habe ich getrocknete Kichererbsen benutzt, da mir ja beim Hummus-Rezept sehr dazu geraten wurde. Und ich muß sagen, dass die Getrockneten wirklich mehr Aroma haben als die aus der Dose. Wenn’s schnell gehen soll sind sie aber natürlich auch geeignet.

IMGP4959Walnussöl wie im Rezept angegeben, hatte ich leider nicht da, dafür aber ein ganz tolles Haselnussöl, das ich mir bei der Slow Food Messe mitgenommen habe. Weil das Öl recht teuer war und sehr intensiv schmeckt, habe ich es mit Olivenöl gestreckt und ich finde es hat trotzdem einen wahnsinnig nussigen Geschmack an die Kichererbsen gezaubert. Mehr hätte ich jetzt nicht gebraucht. Fürs nächste Mal werd ich mir dann aber mal interessehalber ein Walnussöl besorgen.

IMGP4976Geschmacklich finde ich den Salat sehr interessant und total stimmig! Bei jedem Löffel war ich immer wieder aufs Neue total angetan und konnte mich am Geschmack gar nicht sattessen. Der Salat stand schon eine ganze zeitlang auf meiner Nachkochliste. Jetzt hab ich ihn endlich gemacht und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Außerdem passt er wunderbar zum diesmonatigen Gartenkochevent des Gärtnerblogs.

Garten-Koch-Event Mai 2011: Frühlingszwiebel [31.05.2011]

Kichererbsensalat

(Abgewandelt nach Kitchencowboy)

Zutaten für eine mittelgroße Schüssel:

200 g getrocknete Kichererbsen
1/2 TL Natron
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Bund Petersilie
1/2 Bund Koriander
70 g geröstete Sonnenblumenkerne
3 Zitronen (ca. 60 g Saft)
30 g Haselnussöl
30g mildes Olivenöl
2 EL Honig
1/2 TL Salz
Pfeffer
1/2 EL gerösteter und gemahlener Kreuzkümmel

Zubereitung:

Die Kichererbsen in einer Schüssel mit kaltem Wasser bedecken und über Nacht (ca. 18 Stunden) im Kühlschrank einweichen. Das Einweichwasser wegschütten, die Kichererbsen und Natron in einem mittleren Topf mit Wasser bedeckt ca. 45 min zugedeckt weich köcheln. Abschütten und abkühlen lassen.

Kräuter fein schneiden und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Aus Zitronensaft, Öl, Honig, Salz und Pfeffer in einem Schraubglas oder Dressingshaker eine Vinaigrette herstellen. Kichererbsen, geröstete Sonnenblumenkerne, Kräuter, Zwiebelringe, Kreuzkümmel und Vinaigrette in einer Schüssel gut vermischen. Vor dem Servieren ca. 1 Stunde durchziehen lassen. Buon Appetito!

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Hummus mit Orangen-Pistazien-Sprinkle

Frisch zurück aus New York City und bestimmt 2 Kilo schwerer sage ich euch ein freundliches „Hello, how’re ya’?“ oder „How’re ya‘ doin‘ guys?“, womit man überall in Manhattans Läden begrüßt wird. 5 Tage Kulturschock, Yellow Cabs und Schlemmerei! Schrecklich schön sozusagen! In den nächsten Tagen werde ich noch ein wenig Resümee ziehen, Fotos bearbeiten und dann stelle ich euch in einem kleinen aber feinen Beitrag New York aus den Augen eines Foodies vor!

Nach ein paar Tagen Abstinenz während des Urlaubs muß ich feststellen, dass mir der Blog schon ein bißchen gefehlt hat und zum Glück stapeln sich im Foto-Ordner schon wieder Bilder über Bilder und deshalb gibt’s heute mal wieder etwas aus dem Archiv.

Vor kurzem habe ich gute Freunde zu einem Dankeschön-Essen eingeladen. Einer der Gäste hat eine zeitlang in Istanbul gelebt und deshalb habe ich als Motto des Abends türkische/arabische Küche gewählt. Außerdem hatte ich sowieso mal wieder vor ein wenig aus dem von mir noch viel zu wenig beachteten GU-Kochbuch „Küchen der Welt-Arabien“ zu kochen. Neben einem Lamm-Schmorgericht und Baklava gab es als Vorspeise ein leckeres Hummus mit Orangen-Pistazien-Sprinkle. Meine Gäste und ich waren begeistert und am Ende des Abends glücklich, seelig und satt!

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Bis auf das Schälen der kichernden Hülsenfrüchte ist der leckere Vorspeisen-Dip eigentlich sehr schnell gemacht. In anderen Hummus-Rezepten habe ich zwar gelesen, dass die Kichererbsen ungeschält verwendet werden, aber ich denke, dass das Hummus durch das Schälen eine feinere Konsistenz bekommt. Da ich diesen Dip aber zum ersten Mal zubereitet habe, habe ich leider keinen Vergleich zwischen geschält und ungeschält.

Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrungen gesammelt, dann lasst es mich wissen! Ich muss nämlich zugeben, dass ich Rezepte gerne mal vereinfache, wenn mich das Ergebnis trotzdem überzeugt. Also Schälen oder nicht Schälen, das ist hier die Frage?! Ich bin dafür, was meint ihr?

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Hummus mit Orangen-Pistazien-Sprinkle

(Abgewandelt nach „Küchen der Welt-Arabien“ und „Vegetarisch vom Feinsten“, Gräfe und Unzer-Verlag)

Zutaten für 6-8 Personen:

Für das Hummus:

800 g Kichererbsen aus der Dose (Füllgewicht)
3 confierte oder frische Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
Saft von 1 Zitrone
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
200 g Tahini
150 g Vollmilchjoghurt
1 EL Olivenöl

Für das Sprinkle:

1 1/2 EL gehackte Pistazien
1/2 fein gehackte Chili
Abrieb einer halben Bio-Orange

Zubereitung:

Die Kichererbsen in ein Sieb geben und gut abbrausen bis sich kein Schaum mehr bildet. Die Kichererbsen schälen, indem man sie zwischen den Händen reibt, sodass sich die weiße Haut ablöst. Die Erbsen in ein hohes schmales Gefäß geben, Knoblauch, 1 TL Salz, etwas Pfeffer, Zitronensaft, Kreuzkümmel, Sesampaste, Joghurt, Olivenöl und 2 EL Wasser dazu geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Ist die Masse zu fest noch etwas Wasser dazu geben. Mit Salz abschmecken und eine halbe Stunde kalt stellen.

Mit einer Mischung aus Pistazien, Chili und Orangenabrieb servieren. Dazu passt Fladenbrot zum Dippen.

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Kartoffelsalat mit Salsa Verde

Das Gartenkoch-Event hat diesen Monat Kapern auf der Liste. Ich persönlich mag sie total gerne und finde, dass es einige Gerichte gibt, die ohne Kapern einfach nicht so gut schmecken wie mit. In Vitello tonnato dürfen sie zum Beispiel nicht fehlen oder in Olivenpaste.

Garten-Koch-Event März 2011: Kapern [31.03.2011]

In den letzten Tagen habe ich überlegt, welches Gericht mit Kapern, außer den oben genannten, ein absoluter Volltreffer war. Und da ist mir der Kartoffelsalat mit Salsa Verde aus dem „Kochen mit Jamie Oliver“-Buch eingefallen. Es ist das erste Kochbuch von Jamie und ich habe es ergattert, kurz nachdem es auf den Markt kam. Ich muß zugeben, ich war damals schon ein riesen Fan dieses Burschen. Seine unkomplizierte Art zu kochen hat mich von Anfang an begeistert und er trifft mit seinen Rezepten einfach immer meinen Geschmack. Durch diesen Kartoffelsalat bin ich ihm letztendlich total verfallen.

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IMGP3843Ein guter fränkischer Kartoffelsalat mit Essig-Öl-Dressing ist natürlich auch was Feines. In Mayonnaise erstickte Kartoffeln kommen mir dagegen nicht auf den Tisch! Jamie macht es aber mal ganz anders und läd die Kartöffelchen in ein Bad aus herrlich kräuter- und knoblauchlastiger Salsa Verde ein. Zum Reinlegen! Eine Kleinigkeit habe ich allerdings im Rezept geändert, denn mit Anchovis schmeckt der Salat natürlich nicht schlecht, ich bevorzuge ihn allerdings ohne die Fischbeigabe, wodurch meiner Meinung nach die anderen Zutaten besser zur Geltung kommen.

IMGP3834Kartoffelsalat mit Salsa Verde

(Abgewandelt nach Kochen mit Jamie, Jamie Oliver)

Zutaten für 3-4 Personen:

500 g festkochende Kartoffeln (am besten kleine neue Kartoffeln oder Bamberger Hörnla)
1 Knoblauchzehe
1 1/2 EL Kapern
1 1/2 EL Essiggurken
1 große Handvoll Petersilienblätter
1 kleines Bund Basilikum, die Blätter abgezupft
1 Handvoll Minzeblätter
1 EL Dijonsenf
2-3 EL Rotweinessig
ca. 6 EL Olivenöl
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

IMGP3822Zubereitung:

Die Kartoffeln weich kochen, schälen und die kleinen ganz lassen, große halbieren oder vierteln.

Für die Salsa Verde alle festen Zutaten fein hacken, in eine Schüssel geben, Senf und Rotweinessig zugeben. Dann das Olivenöl einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Pfeffer und Salz würzen und mit Rotweinessig abschmecken.

Die noch warmen Kartoffeln mit der Salsa vermischen und gut durchziehen lassen. Den Salat servieren wenn er Zimmertemperatur angenommen hat. Guten Appetit!

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Scharfe Linsensuppe mit Zitronen-Kokos-Duft

Heute eröffne ich mit dieser Suppe mal die Curry-Saison. Klar, für Curry gibt es natürlich keine Saison. Ich möchte euch damit lediglich darauf vorbereiten, dass es hier bei Pi mal Butter in nächster Zeit das ein oder andere Gericht mit Curry geben wird.

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Neben dieser leckeren Linsensuppe möchte ich Euch demnächst auch 2 süße Varianten mit Curry zeigen, die ich in einem tollen Curry-Kochbuch (Im siebten Curry-Himmel) bei einer Freundin entdeckt habe. Ich fand die Mischung aus Süß und Curry sehr interessant. Dazu gibt es dann noch den ein oder anderen Tipp was sich mit einem sogenannten Dessertcurry noch alles anstellen lässt. Das alles aber erst in den nächsten Posts.

Curry in deftigen Gerichten ist natürlich jedem bekannt, wobei: Curry ist nicht gleich Curry. Bei Madavanilla, einem Online-Shop mit den allerbesten Vanilleschoten der Welt, den ich vor 2 Jahren auf der Slow Food Messe kennengelernt habe, gibt es neben Vanille verschiedene Pfeffersorten, Salzarten, Kräuter und natürlich auch einige außergewöhnliche Curry-Mischungen.

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Bei der letzten Vanille-Bestellung hab ich mir zum Test mal 2 Sorten Curry mitgeordert. Die Sorte Curry Java zitronig & fruchtig enthält Koriander, Kurkuma, Bockshornklee, Ingwer, Nelke, Paprika, Kreuzkümmel, Zitronenschale, Zitronengras, Zitronenpulver (Zitrone, Malzzucker), Lorbeerblätter, Kardamom und Muskatnuss und gibt der scharfen Linsensuppe einen extra Zitruskick. Natürlich kann auch eine gängige Currymischung verwendet werden. Die frische Zitronenschale im Rezept gibt sicherlich genug Zitronenduft.

Das Rezept stammt übrigens aus einem tegut-Supermarkt-Heftchen und ist ratz fatz zubereitet. Es eignet sich also toll als schnelles Abendessen und ist obendrein auch noch gesund, denn Hülsenfrüchte liefern wertvolle Aminosäuren und Mineralien und machen aus einem fleischlosen Gericht eine gehaltvolle Mahlzeit.

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Scharfe Linsensuppe mit Zitronen-Kokos-Duft

Zutaten:

1 rote Chilischote
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 EL Rapsöl
200 g rote Linsen
1 TL Currypulver (z.B. Java Curry mit Zitronengras, Zitronenschale, erhältlich bei Madavanilla)
700 ml Gemüsebrühe
1/2 Bio-Zitrone
400 ml Kokosmilch
1 EL frisches Koriandergrün
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Chilischote fein hacken. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Alles in Öl anschwitzen, Linsen und Curry zufügen. Kurz andünsten, dann Gemüsebrühe dazu gießen und aufkochen lassen. Mit Deckel bei milder Hitze ca. 20 min köcheln lassen.

Schale einer halben Zitrone abreiben und Saft auspressen. 1 TL Zitronenabrieb als Deko aufheben. Restlichen Abrieb zusammen mit 2 TL Saft und Kokosmilch zur Suppe geben und alles fein pürieren bis die Suppe leicht schaumig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe je nach Geschmack durch einen Sieb passieren. und mit Zitronenschale und Korianderblättchen bestreut servieren.

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