Gelbe Linsen-Couscous-Pfanne

Ich nutze eine kurze Indien-Pause heute mal für ein orientalisch angehauchtes Gericht. Aber keine Angst, die Indien-Kochsause geht nach Teil 1 und Teil 2 bald in die 3. Runde.

IMGP6953Diese fix gemachte leckere und gesunde gelbe Linsen-Couscous-Pfanne will ich euch auf keinen Fall vorenthalten. Wie ihr ja bereits wisst bin ich bekennender Hülsenfrüchte-Fan, denn die kleinen Gesundbomben sind so lecker und sättigend, dass man Fleisch absolut nicht vermisst. Ich bin immer für eine gesunde Balance in der Ernährung und Hülsenfrüchte sind aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes und vieler Ballaststoffe absolut empfehlenswert. Außerdem sind sie unglaublich wandelbar und sowohl mit indischen, arabischen als auch italienischen Gewürzen einfach immer wieder lecker.

IMGP6946Ich koche häufig sehr spontan worauf ich gerade Lust habe, deshalb komme ich nur selten dazu, die getrocknete Variante über Nacht einzuweichen, stattdessen greife ich bei Bohnen und Kichererbsen auch mal zur Dose. Wenn es bei Linsen schnell gehen muss benutze ich gerne gelbe oder rote Linsen, wegen ihrer kurzen Kochzeit.

Uwes Cookbook of Colors kann ich mit diesem zwar super gelben Gericht, dafür aber mit ordentlicher Verspätung, wohl leider nicht mehr beitreten. Wer zu spät kommt….

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Für einen extra Frische- und Farbkick hab ich außerdem ein paar Tomaten in den Ofen geschoben, also wäre das Gericht für’s Cookbook of Colors sowieso durchgefallen, gell Uwe?!

Aber vielleicht freut sich ja Zorra, bzw. Nina im Rahmen ihres „Aus Sultans Küchen“-Events über ein orientalisch angehauchtes Couscous-Gericht.

Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)

 

Gelbe Linsen-Couscous-Pfanne

Zutaten für 4 Personen:

1 Tasse gelbe Linsen
1 Tasse Couscous
1 weiße Zwiebel, klein gewürfelt
2 gelbe Paprikaschoten, in Stücke
2 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel, frisch gemahlen
1 TL Koriandersamen, frisch gemahlen
1 gelbe Peperonischote, fein gewürfelt
Minze, glatte Petersilie, fein geschnitten
Walnüsse, grob zerteilt
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Couscous nach Packungsanweisung quellen lassen. Ebenso die Linsen nach Packungsanleitung weich kochen. Die Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig dünsten und die Paprika- und Peperoniwürfel hinzugeben und bei kleiner bis mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel bissfest dünsten. Die Gewürze, den fertigen Couscous und die Linsen dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für die gewünschte Konsistenz etwas Wasser hinzufügen und kurz erhitzen.

Mit Walnüssen, etwas Olivenöl und frischen Kräutern besträut servieren. Nach Belieben Ofenkirschtomaten dazu servieren. Ein Klecks türkischer Joghurt würde sich oben auf auch ganz gut machen. Buon Appetito!

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Semifreddo mit Kürbiskernkrokant

Die Kürbissaison ist in vollem Gange und auf den Blogs tummeln sich Kürbisrezepte ohne Ende. Kürbiskerne dagegen führen wohl eher ein Schattendasein. Und nur wenige scheinen zu wissen, dass sich auch herrliche Süßspeisen aus den hübschen grünen Kernen zaubern lassen. In der Osteria Trio, in der ich arbeite, waren unsere Gäste zunächst etwas irritiert, als sie das Semifreddo auf der Tageskarte lasen. Dennoch konnten wir sie davon überzeugen, dass Kürbiskerne absolut dessertauglich sind und schwupp di wupp waren alle Portionen ausverkauft und unsere Gäste restlos begeistert. Ich liebe meinen Job!

IMGP8236Das vorherige Anrösten der Kerne in der Pfanne ist sowohl für den Geschmack als auch für die Konsistenz sehr wichtig. Die Kerne bekommen durchs Rösten einen zarten Knusper. Macht man nun auch noch Krokant aus den gerösteten Kernen muss man wirklich aufpassen, dass am Ende noch genug für’s Semifreddo übrig bleibt. Knabber-Sucht-Gefahr! Am besten einfach die Menge gleich verdoppeln. Der Krokant lässt sich luftdicht in einem Schraubglas mehrere Tage lagern.

Das Rezept ist abgewandelt aus dem Kochbuch „Delicious Days“ von Nicole Stich, deren gleichnamigen Blog ich sehr gerne lese. Und das Tolle an diesem Rezept ist, dass es auch absolut köstlich mit gerösteten Mandelblättchen schmeckt, Kürbiskernöl natürlich weglassen.

Semifreddo mit Kürbiskernkrokant

Zutaten für 4 Portionen:

Gut zum Stürzen eignen sich Timbaleförmchen mit je 0,2l Fassungsvermögen. Ich habe Mini-Briocheformen genommen, was auch funktioniert hat.

Krokant:
60g Kürbiskerne geröstet
40g weißer Zucker

Semifreddo:
3 Eigelb
25g brauner Zucker
1 EL Amaretto oder Cognac
1 EL Kürbiskernöl
200g Sahne

Zubereitung:

Den weißen Zucker mit 50ml Wasser in einem Topf bei hoher Hitze unter Rühren auflösen. Anschließend auf mittlerer Hitze ohne Rühren karamellisieren lassen. Sobald das Karamell goldbraun ist vom Herd nehmen und die gerösteten Kürbiskerne mit einem Holzlöffel zügig ins Karamell rühren. Das Krokant zum Auskühlen sofort auf eine Silikonmatte oder ein Backpapier geben und so gut es geht flach ausstreichen. Wenn das Krokant fest geworden ist in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einem Fleischklopfer oder einer Teigrolle das Kürbiskernkrokant zu kleinen Krokantbröseln zerschlagen. Am besten ein Holzbrett als Unterlage verwenden. 1 EL Krokant für die Deko aufbewahren.

Über dem Wasserbad in einer Metallschüssel die Eigelbe zusammen mit Kürbiskernöl, Amaretto und braunem Zucker ca. 3 bis 4 Minuten zu einer geschmeidigen Creme aufschlagen. Die Masse soll maximal 80 Grad erreichen, also das Wasserbad nur auf mittlerer bis niedriger Stufe köcheln lassen. Den Kürbiskernkrokant unterheben. Anschließend über dem Eisbad unter Rühren abkühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Eiercreme heben. Dabei sollte so wenig wie möglich der aufgeschlagenen Luft aus der Sahne entweichen. Mit einem Marmeladentrichter 4 Timbaleförmchen befüllen und mindestens 3 bis 4 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen. Vor dem Servieren die Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen und stürzen. Noch 2 Minuten auf dem Teller antauen lassen und mit restlichem Krokant bestreut servieren. Buon Appetito!

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Nussjoghurt

Arthurs Tochter möchte Rezepte mit N, weil ihr Rezepteregister kaum N-Rezepte enthält. Aber das ist ja nicht ohne Grund so, denn auch wenn ich angestrengt darüber nachdenke, was mir dazu einfällt, dann komm ich höchstens auf eine Handvoll Rezepte! Ich bin gespannt, was den anderen Teilnehmern Schönes einfällt. Gesammelt werden die N-Rezepte wie immer auf Zorras Blog 1x umrühren bitte.

Blog-Event LXXI - Rezepte mit N (Einsendeschluss 15. September 2011)

IMGP5989Einen süßen Nussjoghurt wollte ich ja schon seit längerem mal herstellen und deshalb geht’s in Sachen „N“ heut relativ einfach zu. Nüsse, Zucker Joghurt und nach Belieben etwas dunkle Schokolade haben jetzt nicht gerade was mit großer Kochkunst zu tun. Dafür aber mit großem Geschmack! Jeder kennt Nussjoghurt aus dem Kühlregal und viele werden den ganz bestimmt auch mögen, mir ist er allerdings oft zu süß und zu künstlich. Von gesund kann da wohl keine Rede sein, wenn so gut wie keine Nüsse enthalten sind, dafür aber Aroma bis zum Abwinken. Eigentlich dürfte sich sowas gar nicht Nussjoghurt nennen!

IMGP5998Als Alternative hab ich mir den Joghurt einfach selbst gemacht. Für ein sättigendes Frühstück gabs ein Nussjoghurt hier schoneinmal. Jetzt kommt ein klassisch süßer Joghurt dran zum zwischendurch Naschen oder als Dessert. Zorra von 1x umrühren bitte macht den übrigens genauso und gibt die Nusspaste sogar ins Gianduja-Eis. Leckere Sache!

Nussjoghurt

Zutaten:

50 g geröstete Haselnüsse
20 g selbstgemachter Vanillezucker
200 g cremiger Vollmilchjoghurt

für die Schokivariante ca. 30 g dunkle Schokolade (Valrhona 58%)

IMGP6003Zubereitung:

Die gerösteten Haselnüsse so weit es geht schälen und im Mixer sehr fein reiben, sodass eine Paste entsteht. Falls man keinen Mixer mit genug Power besitzt kann man auch einen Steinmörser dafür verwenden.

Die Paste mit Zucker und Joghurt verrühren. Nach Belieben geraspelte dunkle Schokolade unterrühren. Buon Appetito!

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Karotten-Rosinen-Walnuss-Brot

Ein ganz besonders tolles No Knead-Bread mit Karottensaft, Rosinen, Walnüssen und Kreuzkümmel aus dem Buch von Jim Lahey hat bereits Gäste, Freunde und mich wahnsinnig begeistern können und deshalb muss ich euch das Rezept unbedingt vorstellen. Schon allein die Optik macht ordentlich Appetit auf das Brot. Und der Duft erst recht. Schade, dass man den übers Internet nicht verbreiten kann.

Ich habe das Brot jetzt schon einige Male gebacken, wobei ich festgestellt habe, dass es mir in der Baguetteform besser schmeckt als wenn man es im Gusseisenbräter in Laibform backt. Die Kruste wird zwar im Bräter sehr dick und knusprig, aber zu dominant im Geschmack, bzw. zu bitter. Das passt irgendwie nicht so gut zur Süße der Rosinen.

IMGP5080Im Buch No Knead Bread gibt es noch viele tolle Rezepte, die ich zum Teil auch schon ausprobiert habe. Allen gemein ist die Methode von Lahey. Sie beruht auf einer sehr langen Gehzeit und einem sehr feuchten Teig, der nicht geknetet werden muss. Eigentlich backt man das Brot dann im Bräter mit Deckel und bei den meisten Broten ist das auch die optimale Methode, weil man dadurch eine sagenhaft dicke und knusprige Kruste bekommt. Aber wie schon erwähnt gefällt mir die Baguettevariante bei diesem Rezept einfach viel besser.

IMGP5078Karotten-Rosinen-Walnuss-Brot

(Abgewandelt nach Jim Lahey, No Knead Bread, Faltmethode nach Aurélie)

Zutaten:

370 g Weizenmehl Type 550 plus Extra-Mehl zum Falten
30 g Roggenmehl Type 997
8 g Salz
2 g Hefe
350 g Karottensaft, am besten frisch gepresst, zur Not auch gekauft
100 g Rosinen oder Korinthen
85 g Walnüsse grob gehackt
8 g gemahlenen Kreuzkümmel (wer mag kann vor dem Backen noch ein paar ganze Samen auf die Teigoberfläche streuen)

Zubereitung:

In einer großen verschließbaren Schüssel Mehl, Salz, Rosinen, Walnüsse und gemahlenen Kreuzkümmel mischen. Die Hefe in etwas Karottensaft auflösen und mit dem restlichen Saft zur Mehlmischung geben. Mit einem Holzlöffel oder mit der Hand möglichst schnell in kreisenden Bewegungen die Flüssigkeit unter das Mehl ziehen. Gerade so lange rühren bis sich alles einigermaßen gut vermischt hat. Die Schüssel mit dem Deckel verschließen und bei Raumtemperatur ca. 18 bis 24h gehen lassen. Wenn der Teig sehr stark hochgeht und den Deckel absprengt, kann man ihn zwei, dreimal mit den Fäusten nach unten drücken, sodass die Luft entweichen kann.

Nach der Gehzeit ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig mit einem Teigschaber auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und falten. Wie man dabei vorgehen kann zeigt Aurélie in einem Video über Baguette. Die Prozedur, die sich auf französisch le faconnage nennt, hat sie von einem Bäcker gelernt. Allerdings ist der Teig des Karottenbrots wesentlich feuchter als der eines normalen Baguettes. Aber man sollte bei der Faltmethode nicht versucht sein viel Mehl zu verwenden, sonst geht der Effekt des feuchten Teigs verloren, der dem Brot seine Gehkraft und eine schöne Kruste beschert. Lieber öfter dünn mit Mehl besprenkeln als einmal Unmengen drauf kippen. Viel hilft hier nämlich nicht viel!

Die geformten Baguettes auf das Backblech legen, leicht bemehlen und mit einem trockenen Tuch abgedeckt eine halbe Stunde bis Stunde gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 220-240 Grad Ober-Unter-Hitze backen. Die Baguettes sollen außen gut gebräunt sein, was ca. 30 bis 35 min dauert. Ich habe im Gegensatz zu Aurélie keine Wasserschale in den Ofen geschoben.

Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

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Mascarpone-Tarte mit Pastis-Vanille-Birnen und Zitronenthymian

Früher hab ich kaum flache Kuchen mit Mürbteig gebacken. Mittlerweile bin ich quasi schon ein Tarte-Junkie geworden. Zum einen sind sie einfach herzustellen und man kann seiner Fantasie freien Lauf bei der Wahl der Zutaten lassen. Zum anderen machen sie ordentlich was her und man fühlt sich gleich so französisch dabei. Find ich toll!

IMGP4511Weil ich ja so auf Karamell stehe und ich deshalb so gut wie jede Frucht, die sich eignet, karamellisieren muss, hatten diesmal schöne saftige Birnen ihren karamelligen Auftritt. Gepaart mit Pastis und Vanille – eine gschmackige Sache! Mascarpone ist ja sowieso immer gut und man fühlt sich gleich so italienisch dabei. Find ich auch toll!

IMGP4495Ich muss sagen ich bin Anhänger der Völkerverständigung, auch in der Küche! Und ich bin Anhänger von knusprigem und zugleich zartem Mürbteig. Pim von Chez Pim hat eine tolle Methode wie man den Teig genauso hinbekommt. Gut, er ist etwas butterlastiger als ihn manch andere von euch herstellen, aber ich finde ihn total klasse. Das Fett in der Butter ist eben Geschmacksträger, da kann man ruhig Pi mal Daumen damit umgehen. Aber nur nicht zu sparsam, gell?!

IMGP4515Mascarpone-Tarte mit Pastis-Vanille-Birnen und Zitronenthymian

(Rezept von mir)

Für eine rechteckige Tarteform (36 x 12 cm):

Zutaten:

Mürbteig:

100 g Weißmehl
85 g Butter
1 ½ EL Zucker
1 Prise Salz
nach Belieben etwas Zitronenabrieb einer Bio-Zitrone

Mascarpone-Creme:

250 g Mascarpone
250 Magerquark
50 g Puderzucker
2 Blatt Gelatine
etwas Milch oder Wasser

Pastis-Vanille-Birnen:

4 Williamsbirnen entkernt und geviertelt
1 Vanilleschote
ca. 3-4 EL Pastis
40 g Zucker
1-2 EL Butter
ein paar Stängel Zitronenthymian
2 EL geröstete Pinienkerne

Zubereitung:

Für den Mürbteig das Mehl, den Zucker und das Salz und evtl. Zitronenschale vermischen und auf die Arbeitsfläche geben. Die Butter in Stückchen schneiden und mit den Fingerspitzen in die Mehl-Zucker-Mischung einarbeiten bis sich kleine Krümel bilden. 1 bis 2 EL kaltes Wasser dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten! Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und 5 min in den Gefrierschrank legen.

Nach dem Kühlen den Teig ungefähr einen halben Zentimeter dick zu einem Rechteck ausrollen und von der kurzen Seite zu einem Drittel einschlagen. Dann das andere Drittel darüberfalten. Den nun dreilagigen Teig um 90 Grad drehen und wieder zu einem Rechteck ausrollen. Genau wie zuvor wieder die beiden Drittel einschlagen, um 90 Grad drehen usw. Die Prozedur nennt sich Touren geben und wird bei der Blätterteig-Herstellung in Perfektion ausgeführt. Bei diesem Mürbteigrezept reichen allerdings 5 bis 6 Touren.

Anschließend eine Form ausbuttern und leicht einmehlen. Den Teig 0,5 cm dick ausrollen und die Form damit auskleiden. Ein paar Minuten in den Gefrierschrank geben mit einer Gabel mehrmals einstechen und dann 15-18 min bei 180 Grad backen. Eventuell mit Backpapier und getrockneten Hülsenfrüchten oder Blindback-Kugeln belegt backen, allerdings reicht das kurze Einfrieren meiner Meinung nach aus, damit der Teig nicht in die Höhe geht, sondern seine Form beibehält. Nach dem Backen gut auskühlen lassen.

Für das Kompott den Zucker in einen Topf mit dickem Boden geben, mit etwas Wasser leicht bedecken und stark erhitzen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das Wasser nun bei mittlerer Hitze verdunsten lassen und nicht mehr rühren. Wenn das Karamell goldbraun ist, den Topf vom Herd ziehen und ein Stück Butter einrühren. Dann Pastis, Birnen, Vanillesamen, die ausgekratzte Vanillestange und Zitronenthymian zum Karamell geben. Alles wieder leicht erhitzen bis sich das Karamell mit der Flüssigkeit verbunden hat und die Birnen ein wenig weich geworden sind, je nach Reifegrad dauert das kürzer oder länger. Die Birnen sollen auf jeden Fall noch gut Biss haben und nicht zerfallen. Geröstete Pinienkerne unter die Birnen mischen. Die Karamell-Flüssigkeit abgießen und auffangen, die Vanillestange und den Thymian entfernen. Alles gut abkühlen lassen.

Für die Creme die Gelatine in ein wenig kaltem Wasser einweichen. Mascarpone, Quark, Puderzucker und gut die Hälfte der kalten Karamell-Birnen-Flüssigkeit mit einem Handmixer verrühren. Die Gelatine ausdrücken und in ein wenig Milch oder Wasser erwärmen bis sie sich aufgelöst hat. 2 EL Mascarponecreme mit einem Schneebesen unter die Gelatine rühren. Evtl. noch einen dritten Esslöffel. Die Gelatinemasse soll dadurch erkalten, damit sich später in der Creme keine Klümpchen bilden. Nun die restliche Mascarponecreme mit der Gelatine gut verrühren.

Den erkalteten Mürbteigboden mit Creme bestreichen, mit Birnen belegen und mit übrigem Karamell-Sirup beträufeln. Ein paar Zweige Zitronenthymian und die Pinienkerne darauf verteilen und 2 Stunden im Kühlschrank kühlen bis die Füllung fest genug ist, sodass man die Tarte gut schneiden kann. Buon Appetito!

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