Maronenplätzchen mit Schokoladen-Ganache – Übern Tellerrand

Die tolle Aktion Übern Tellerrand hat mir heute die Möglichkeit beschert in einem meiner absoluten Lieblingsblogs nämlich dem Kleinen Kuriositätenladen einen Gastbeitrag zu veröffentlichen. Ich freue mich sehr über diese Ehre, denn Steph ist mein großes Blogger-Vorbild. Sie war diejenige, die mir bei allerlei anfänglichen Schwierigkeiten viel geholfen hat und mir Mut gemacht hat, den Blog ins Leben zu rufen. Das heutige Rezept widme ich deshalb ihr und ihrem kleinen “großen” Laden.

Für die Vorweihnachtszeit habe ich das Maronenplätzchen-Rezept abgewandel. Zur Feier des Tages habe ich den nussigen Plätzchen eine Orangen-Note verpasst und sie mit dunkler Schoko-Ganache gefüllt. Herrlich sag ich da nur. Und je länger man widerstehen kann und sie noch ein wenig in der Plätzchendose liegen lässt umso besser, saftiger und grandioser werden sie. So, jetzt hab ich euch genug auf den Geschmack gebracht, also nix wie los zum Kuriositätenladen, da wartet das Rezept sehnsüchtig darauf nachgebacken zu werden. Und hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack was euch dort erwartet:

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Und für alle, die den Weg vom kleinen Kuriositätenladen hier in meinen Blog genommen haben ein HERZLICHES WILLKOMMEN! Schön, dass ihr da seid! Rechts in der Sidebar könnt ihr euch gerne ein wenig durch die Kategorien klicken, wenn euch danach ist! Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt: es gibt auch eine Pi mal Butter facebook-Seite oder ihr füttert euren Feed-Reader mit meinem RSS-Feed.

Übrigens: Wer sich auch bei Übern Tellerrand beteiligen möchte meldet sich einfach bei der facebook Gruppe an und erhält dort alle weiteren Informationen. Alle im Rahmen der Aktion veröffentlichten Artikel könnt ihr auf der eigens dafür errichteten facebook Seite mitverfolgen.

übern Tellerrand

Danke für’s Vorbeischaun’ und schonmal ein fröhliches Fest
Eure Simone

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Maronensuppe

Ich weigere mich zwar strikt, den Herbst willkommen zu heißen, aber gegen die Natur ist einfach nix zu machen. Also beuge ich mich dem fiesen Wetter und mache das beste drauß mit einer leckeren wärmenden Maronensuppe!

Maronensuppe

Hat man nun mittels Suppe ein wohlig warmes Gefühl ins Bäuchlein gezaubert, hat man genug Energie, um dem Wetter doch noch ein Schnippchen zu schlagen. Morgen geht’s ab nach Mallorca!

Maronensuppe

Maronensuppe

Zutaten für 4 Personen:

250g vorgegarte Maronen
1 Stange Lauch in feinen Ringen
1 große mehlige Kartoffel in mittelgroßen Stücken
1 Stück Knollensellerie (ca. 120g) klein gewürfelt
1 Schuß Noilly Prat
Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe
Salz, Pfeffer
1 Prise brauner Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Mini Prise Zimt
1 Prise frisch gemahlene Muskatnuß
70g Sahne
Olivenöl
Zum Servieren: Petersilie oder Schnittlauch, Haselnußöl, Sahne

Zubereitung:

Lauch in Öl andünsten. Maronen, Kartoffeln und Sellerie dazu geben und kurz anschwitzen. Einen Schuß Noilly Prat angießen und einkochen lassen. Mit ca. 600ml heißer Gemüsebrühe aufgießen. Das Gemüse soll gerade so bedeckt sein. Gewürze dazu geben und köcheln bis das Gemüse weich ist. Mit Sahne pürieren und mit Salz und Zucker abschmecken.
Die Suppe mit fein geschnittener Petersilie, Haselnußöl und Sahne servieren. Buon Appetito!

Dazu habe ich diese super Maronenkekse geknabbert. Lecker!

Maronensuppe

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Maronenplätzchen

So, natürlich bin ich viel zu spät dran mit Weihnachtsplätzchen-Rezepten, aber diese leckeren Maronenkekse passen ebenfalls wunderbar zu einem Tässchen Espresso oder Cappuccino. Sie sind nicht sehr süß und mit einem kleinen Hauch von Zimt und Muskatnuss nicht allzu weihnachtlich, weshalb ich euch das Rezept nicht vorenthalten möchte, auch wenn Weihnachten schon vorbei ist. Ohne Zimt passen die Kekse übrigens total gut zu einer sämigen winterlichen Suppe, wie z.B. Kartoffel-, Sellerie- oder Maronensuppe!

IMGP9004Ich backe diese lecker nussigen Kekse schon seit 3 Jahren. Immer pünklich zu Beginn der Maronensaison verspüre ich den Drang. In der ursprünglichen Version als Maronenzöpfe, sind sie zwar besonders hübsch, aber da ich dieses Jahr ziemlich im Vorweihnachtsstress war, musste es schneller gehn, weshalb ich mich einem simplen Ausstecher bedient habe. Beim Kleinen Kuriositätenladen könnt ihr euch die Zopfversion anschaun. Und schonmal viel Spaß beim Nachbacken!

IMGP9008Maronenkekse

Zutaten für ca. 2 Bleche:

250g vorgegarte Maronen
70g selbstgemachter Vanillezucker (einen hervorragenden Lieferanten für Vanilleschoten findet ihr hier)
70g brauner Zucker
160g Mehl
160g Butter
1 Prise Salz
1 Prise geriebene Muskatnuß
1 TL Zimt
1 Eigelb zum Bestreichen
Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Die Maronen mit einer elektrischen Reibe oder einem Mixer fein vermahlen. Mehl, 70 g  Zucker , Gewürze und Salz untermischen und klein gewürfelte Butter unterkneten bis ein glatter Teig entsteht. Einen Zylinder mit ca. 4cm Durchmesser daraus formen, in Frischhaltefolie einwickeln und ca. 30min im Kühlschrank kühlen. Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
Anschließend den Teig ca. 1cm dick ausrollen. Für eine gleichmäßige Dicke benutze ich 2 Brettchen oder 2 Hölzer mit 1cm Dicke, die ich rechts und links, in der Breite meines Nudelholzes, an den Teig lege. Mit einem Ausstecher Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Plätzchen gehen beim Backen nur leicht auf, d.h. man kann sie relativ dicht nebeneinander legen.
Das Eigelb mit einem EL Wasser verrühren und die Plätzchen damit bestreichen. Mit braunem Zucker bestreuen oder die Kekse in Zucker wälzen und im Ofen ca. 20min bei 150 Grad backen bis sie leicht angebräunt sind. Ich mag es, wenn der Kern noch leicht weich bleibt. Aber das ist Geschmackssache. Man kann ein Plätzchen zum Test herausholen und kurz abkühlen lassen, um die Konsistenz zu testen. Buon Appetito!

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Mokkaküsse

So, nachdem ja lange Zeit hier nur Deftiges sein Unwesen treiben durfte ist heute definitiv mal wieder Zeit für was Süßes! In meiner Plätzchenbackphase vor Weihnachten habe ich zwar einiges ausprobiert, aber ich war irgendwie fotofaul und blogfaul zugleich. Deshalb werden diese Rezepte wohl nie das Tageslicht sehen, aber ein Keksrezept schlummert schon sehr sehr lange heimlich in meinem Archiv, das ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte.

IMGP3620Diese leckeren Mokkaküsse sind wirklich ein Traum! Knackiger Keks trifft auf süß-herbe Cremefüllung. Das ist absolut sowohl was für Süßschnäbel als auch für Kaffeeliebhaber. Meine Kollegen und ich waren begeistert als ich die Kekse damals zu meiner ehemaligen Arbeitsstelle mitgebracht habe. Und natürlich habe ich auch keinen einzigen wieder mit nach Hause bringen können. Alle ratzeputz weggeputzt!

IMGP3573Mokkaküsse

(Abgewandelt nach Kekse, Kuchen und Co., Dorling Kindersley-Verlag)

Zutaten für ca. 30 bis 40 Stück:

375g Mehl
2 TL Backpulver
150g kalte Butter in kleinen Stückchen
1 TL Instant-Espressopulver
3-4 EL Eiswasser
130g Zucker
1 Eigelb

Für die Creme:

80g Butter
125g Puderzucker gesiebt
2 TL Wasser
2 TL Instant-Espressopulver

100g dunkle Schokolade zum Verzieren

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Espressopulver im Eiswasser auflösen. Aus allen Zutaten behutsam eine Art Mürbteig herstellen. Nicht zu lange kneten, damit die Butter nicht zu weich wird. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 10 min in den Gefrierschrank legen oder eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Den Teig zwischen Backpapier ca. 4 Millimeter dick ausrollen und mit einem geeigneten Ausstecher ca. 5cm große Kekse ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 180 Grad 10 min goldgelb backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Butter und gesiebten Puderzucker mit einem Mixer cremig schlagen. Das Espressopulver in 2 TL Wasser auflösen und unter die Buttercreme rühren. Die Creme mit einem Spritzbeutel auf die Hälfte der Kekse verteilen und die restlichen Kekse als Deckel daraufsetzen. Mit einem weiteren Spritzbeutel die geschmolzene und leicht abgekühlte Schokolade in Muster auf die Kekse spritzen. Die Schokolade fest werden lassen. Buon Appetito!

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Maracuja-Shortbread

Dieses Rezept stammt noch aus meiner Keksbackphase im Frühjahr, was meiner Waage damals gar nicht gefallen hat und meinen Hosen erst recht nicht. Gut, ich habs halt auch ein klein bißchen übertrieben. Jede Woche 2 bis 3 Kekssorten zu backen ist ja auch bißle verrückt, oder?! Zum Teil hab ich die Kekse zwar verschenkt, um das Ganze nicht völlig außer Kontrolle geraten zu lassen, allerdings kann ich mich nur schwer zurück halten, wenn es um mich herum duftet und die Kekslein rufen: Iss mich, iss mich…

IMGP3544Schuld daran ist das tolle Buch Kekse, Kuchen und Co. vom Dorling Kindersley Verlag, aus dem ich schon viele, viele Sachen gebacken habe. Unter anderem stammt auch die Bananen-Haselnuss-Tarte daraus. Jetzt hab ich das Buch schon wieder in der Hand, um nach dem Rezept zu schaun, aber ich verkneife mir einfach darin weiter zu blättern, sonst werde ich noch rückfällig.

IMGP3572Im übrigen würde ich den Teig das nächste Mal etwas dicker ausrollen, als auf den Bildern zu sehen ist. Mir waren die Kekse etwas zu dünn und das Maracuja-Topping ist so dermaßen intensiv fruchtig im Geschmack, dass ein klein wenig mehr Keks wirklich nicht schadet.

IMGP3630Maracuja-Shortbread

Abgewandelt nach Kuchen, Kekse und Co., Dorling Kindersley Verlag

Zutaten:

Für die Kekse:

250 g Butter
100 g Zucker
330 g Mehl

Für die Glasur:

200 g Puderzucker
4 EL Maracuja-Fruchtfleisch mit Saft (ca. 3 bis 4 Maracujas)
40 g  sehr weiche Butter

IMGP3637Zubereitung:

Aus Butter, Zucker und Mehl einen glatten Teig herstellen. Das klappt in der Küchenmaschine und anschließend per Hand. Ich liebe es Teig mit den Händen zu kneten, deshalb habe ich auf die Küchenmaschine verzichtet. Den Teig 5 min in die Gefriertruhe legen, wenn er sehr weich ist. Anschließend 7 mm dick ausrollen und mit Hilfe eines Lineals Rauten mit 4 cm Kantenlänge schneiden. Die Rauten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und das Backblech 10 min in den Kühlschrank stellen. Währenddessen den Backofen bei Ober-Unter-Hitze auf 160 Grad vorheizen. Die Kekse ca. 12 bis 15 min leicht goldbraun backen. Immer nur ein Blech nach dem anderen backen. Die Kekse kurz ruhen lassen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die Glasur Butter mit Maracujafruchtfleisch und -saft verrühren. Puderzucker unterziehen und das Ganze über einem Wasserbad rühren bis eine glatte streichfähige, aber nicht zu flüssige Konsistenz entsteht. Eventuell etwas Wasser zugeben. Die Glasur nicht zu lange erhitzen, damit sie nicht zu trocken wird.

Die abgekühlten Kekse mit der Glasur bestreichen und trocknen lassen. Buon Appetito!

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