Kartoffelstampf mit gebratenen Shiitake Pilzen, Bacon und Ei

Brauchst du simples Soulfood? Dann bist du heute genau richtig hier.

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Seit meiner letzten Basenfasten-Kur sind Kartoffeln zu meinem neuen Lieblingsgemüse avanciert und mittlerweile kommen die tollen Knollen mindestens 2 bis 3 mal pro Woche bei uns auf den Tisch. Sie sind super bekömmlich, kosten wenig Zeit und Aufwand und tun einfach gut. Shiitake Pilze sind in meinem Speiseplan seit der Kur auch ein paar Etagen weiter nach oben geklettert. Ich mag ihren intensiven Pilzgeschmack und ihre Konsistenz und sie sind verdammt lecker zu Kartoffeln, Pasta, Salat, auf Bruschetta usw.

Ganz so basisch ist das heutige Gericht zwar nicht, denn Bacon und Ei gehören nicht zu den basischen Lebensmitteln, aber sie passen einfach herrlich zu dieser sättigenden Bowl voll guter Seelennahrung. Lässt man die tierischen Produkte weg und gibt stattdessen ein wenig Brunnenkresse, Portulak oder Babyspinat auf den Stampf und die Pilze hat man eine super basische und vegane Alternative.

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Kartoffelstampf mit Shiitake Pilzen, Bacon und Ei

Zutaten für 2 Personen:

500g Kartoffeln gekocht und gepellt
1 Frühlingszwiebel
Olivenöl, Salz, Pfeffer
Abrieb und Saft einer Viertel Zitrone
2 große Handvoll Shiitake Pilze
Thymian
ein Klecks Butter
4 Streifen Bacon
2 Eier sehr weich gekocht
Saure Sahne
Petersilie

Zubereitung:

Den Bacon in der Pfanne von beiden Seiten scharf anbraten bis er braun und knusprig wird. Für eine größere Menge benutze ich die hier beschriebene Ofenmethode. Die macht sich quasi von selbst und der Bacon wird absolut gleichmäßig geröstet. Perfekt.

Die gekochten und geschälten Kartoffeln mit 3 EL Olivenöl, fein geschnittener Frühlingszwiebel, Salz, Pfeffer, Saft und Abrieb der Viertel Zitrone mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel grob zerdrücken und alles gut verrühren. Abschmecken.

Die Stile der Shiitake Pilze entfernen und die Hüte vierteln. In etwas Öl scharf anbraten. Einige Thymianblättchen, einen Klecks Butter in die Pfanne geben und den Herd ausschalten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Fein gehackte Petersilie mit etwas Salz zur sauren Sahne geben und verrühren.

In großen Schalen Stampf mit Pilzen, Ei und Bacon schichten. Das Ei aufreisen, sodass das gelbe flüssige Innere zu sehen ist und mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Einen Klecks saure Sahne darauf geben. Etwas Thymian darüber rieseln lassen, ne Gabel schnappen und ab in den Mund. Buon Appetito!

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Schwarze Augenbohnen-„Dal“ mit Kartoffeln

Hier im Blog ist gerade Sommerpause angesagt, da ich in der schönsten Jahreszeit nur ungern vorm Computer sitze.  Zur kleinen Überbrückung des Sommerlochs mache ich heute aber mal eine Ausnahme und zeige euch ein super tolles Dal-Rezept, das mir kürzlich bei Küchenschabe untergekommen ist. Vor allem die besonders cremige Textur der Soße ist mir ins Auge gestochen und ich muss sagen: Herrlich gut!

Ein Dal besteht bekanntlich aus Linsen, da ich aber noch schwarze Augenbohnen im Vorrat hatte mussten sie für die fabelhafte Soße herhalten. Diese Bohnen sind wirklich total lecker und nussig. Wenn ihr also Hülsenfrüchte mögt, dann müsst ihr die lustigen Augenbohnen unbedingt mal ausprobieren.

IMGP6797Schwarze Augenbohnen-„Dal“

Zutaten für 4 Portionen:

250g getrocknete schwarze Augenbohnen, ersatzweise Borlotti-Bohnen oder schwarze Linsen
30g Ghee
1 TL geriebener Ingwer
1 TL frisch gemahlener Kreuzkümmel
1-2 Knoblauchzehen gehackt
1/2 TL Bockshornkleesamen, geröstet, gemahlen
100g Tomatenmark
50g Butter
100ml Sahne
1/2 TL Chilipulver
Salz, Pfeffer
glatte Petersilie oder Minze
saure Sahne
Olivenöl
Kartoffeln (Drillinge)

Zubereitung:

Die Bohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Die eingeweichten Bohnen in ungesalzenem Wasser nach Packungsanleitung weich kochen und abgießen. Kreuzkümmel und Ingwer in Ghee anschwitzen. Knoblauch, Bockshornkleesamen dazu und etwas andünsten. Das Tomatenmark hinzufügen und anschwitzen. Nun die gekochten Bohnen unterrühren, Sahne, Chilipulver und Salz, Pfeffer dazu geben und gegebenenfalls etwas Wasser. Kurz aufkochen und die kalte Butter in Würfelchen unterrühren bis sie geschmolzen ist und der Soße eine sämige Konsistenz beschert hat. Abschmecken.

Währenddessen die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen.

Die Kartoffeln mit Bohnen-„Dal“, frischer Petersilie oder Minze und einem Klecks saurer Sahne und etwas Olivenöl servieren. Buon Appetito!

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Indisch Kochen Teil 4

Heute gibt’s den letzten Teil des indischen Kochabends mit Kartoffeln gefülltem Spinatfladenbrot und Gewürzreis. Das Spinatfladenbrot ist der absolute Hammer! Leicht herb durch den Spinat und lecker herzhaft und würzig gefüllt. Um dem Herben einen passenden Gegenpart zu verleihen hab ich es mit fruchtigem Mangochutney aus Indisch Kochen Teil 1 kombiniert! Ein Traum sag ich und süchtigmachend noch dazu! Wer das Indien Kochbuch von Pushpesh Pant besitzt darf sich nicht wundern, denn für das Fladenbrot habe ich 2 Rezepte miteinander kombiniert.

SpinatfladenbrotZum leckeren Gewürzreis passt das Tomatencurry wie die Faust auf’s Auge. Das Rezept hierzu findet ihr in Teil 3 der Indisch Kochen-Reihe.

Tomatencurry mit Reis

Pikanter gebratener Reis
(Bhagara Bhaath)

Zutaten für 6 Personen:

500 g Basmatireis, abgespült und abgetropft
70 g Ghee oder Öl
1 Zwiebel in Würfel
1/2 TL fein geriebener Ingwer
1/2 TL fein geriebener Knoblauch
6 grüne Kardamomkapseln
6 Gewürznelken
1 Zimtstange
Salz

Zubereitung:

Zwiebeln in Ghee weich dünsten, dann Ingwer und Knoblauch dazu und anschwitzen. Gewürze und Salz hinzufügen und ca. 2 min anbraten. Den Reis zugeben und weitere 2 min mitbraten. So viel Wasser zugießen, dass der Reis 4 cm hoch bedeckt ist und gut umrühren. Deckel halb auflegen, zum Kochen bringen und bei mittlerer bis schwacher Hitze halb weich kochen. Anschließend die Hitze weiter reduzieren und noch ca. 10 bis 15 min quellen lassen. Den Reis mit einer Gabel auflockern und servieren.

Gefülltes Spinatfladenbrot
(Aloo ka Paratha und Palak Paratha)

Zutaten für 5 Stück:

Brot:
600 g Spinat in Salzwasser blanchiert und ausgedrückt
500 g Dinkelvollkornmehl oder Weißmehl
1/4 TL Salz
eine Prise Chilipulver

Füllung:

300 g Kartoffeln weich gekocht und gepellt
1 1/2 EL fein geriebener Ingwer
3 grüne Thai-Chilis, fein gehackt
1 EL Koriandergrün gehackt
Salz

Ghee oder Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Den Spinat im Mixer fein pürieren. Spinat mit Mehl, Salz und Chili und gegebenenfalls etwas Wasser zu einem weichen Teig verarbeiten. Abgedeckt 30 min ruhen lassen.

Für die Füllung die weich gekochten Kartoffeln mit den restlichen Zutaten zerstampfen.

Den Teig in 10 gleich große Portionen teilen, zu Bällchen formen und anschließend zu runden Fladen mit ca. 15 cm Durchmesser ausrollen. In die Mitte einen Klecks Füllung geben und einen zweiten Fladen darüberlegen. Ränder gut andrücken und mit einer Teigrolle zu Fladen von ca. 18 cm ausrollen.

In einer Eisenpfanne etwas Ghee erhitzen und bei mittlerer Hitze die Fladen golbraun ausbacken. Beim Wenden erneut etwas Ghee hinzufügen. Heiß oder lauwarm servieren.

 

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Ente mit Linsen

Lange war ich nicht mehr hier. Die Osteria in der ich seit 8 Monaten arbeite nimmt mich ganz unter Beschlag, aber das heißt nicht, dass es hier keine Rezepte und Fotos mehr gibt. Ich koche weiterhin auch zu Hause leckere Gerichte, aber eben alles nicht mehr in dem Umfang wie zu Beginn meines Blogs. Außerdem hatte ich eine zeitlang Probleme mit dem Internet, aber jetzt geht’s wieder los.

Und was bietet sich Besseres an als den heutigen Tag mal mit einer kleinen Überraschung zu beginnen. Ich darf heute nämlich ein Türchen von Zorras kulinarischem Adventskalender für euch öffnen und vielleicht einen der Preise dabei abstauben.

Kulinarischer Adventskalender 2011 - Türchen 17

Für die kalte Jahreszeit habe ich mir ein leckeres und sättigendes Linsengericht mit Ente ausgesucht. Entdeckt habe ich es im Frankreichteil des Buchs Jamie unterwegs… von Jamie Oliver. Statt confierten Entenkeulen gibt es allerdings bei mir rosagebratenes Entenbrustfilet, weil’s schneller geht und man nicht so einen Haufen Fett zum Kochen braucht.

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(Abgewandelt nach Jamie unterwegs…, Jamie Oliver)

Zutaten für 6 Personen:

2 Möhren klein gewürfelt
1/2 Stange Lauch klein gewürfelt
2 Stangen Sellerie klein gewürfelt
1 Zwiebel klein gewürfelt
Olivenöl
500 g Le Puy Linsen
1 l Gemüsebrühe
5 bis 6 Kartoffeln geschält und gewürfelt (bei mir gab’s Hörnchenkartoffeln)
2 bis 3 Entenbrustfilets (weibliche Enten bevorzugt)
5 Stiele Mangold (Stiele fein würfeln, Blätter grob zerkleinert)
Salz, Pfeffer
Rotweinessig
Saure Sahne zum Servieren
1 Bund Thymian
1 Bund Petersilie
1 Lorbeerblatt

Zubereitung:

Die Entenbrust bei 60 Grad für 40min in den Ofen schieben. Möhren, Lauch, Sellerie, Mangoldstiele und Zwiebeln 10 min bei mittlerer Hitze in Olivenöl anschwitzen. Linsen, Brühe und Kräuter im Ganzen dazu geben und 45 min unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Nach 10 min die Kartoffelwürfel dazu geben. In den letzten 5 min die Mangoldblätter unter die Linsen rühren und zusammenfallen lassen. Mit Rotweinessig und Salz, Pfeffer abschmecken.

Die Haut der Entenbrust leicht einritzen mit Salz würzen und in einer leicht geölten Pfanne auf der Hautseite kräftig anbraten bis sie schön gebräunt ist. Anschließend noch 2 min auf der Fleischseite braten und in Tranchen aufschneiden. Mit Linsengemüse, saurer Sahne und frisch gehackter Petersilie servieren. Buon Apettito!

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Basilikum-Gnocchis mit Pinienkernbutter

Wie ihr wahrscheinlich bereits wisst, bin ich im Foodbloggeschehen noch gar nicht so lange dabei. Sowohl als Lesende, als auch als Schreibende. Nach der Entdeckung von Foodblogs war ich erst mal total überrascht, welche Ausmaße die Kochblogs im Netz angenommen haben. Das Ganze geht ja sogar so weit, dass einige Blogger bereits eigene Kochbücher veröffentlicht haben, was ich total klasse finde.

Aus diesem Grund habe ich mir vor einer Weile das Kochbuch von Nicole Stich bestellt, deren Blog Delicious Days ich immer ganz gespannt verfolge.

IMGP1942Nicole Stich ist auf jeden Fall ein Basilikum-Fan, das ist völlig klar. Ihren Limetten-Basilikum-Sirup habe ich bereits in abgewandelter Form nachgeköchelt und ihre Basilikum-Gnocchis sind mir beim Durchblättern des Buches auch sofort ins Auge gesprungen. Die mussten unbedingt nachgemacht werden und sie sind super lecker geworden. Für echte Basilikum-Liebhaber wie mich genau das Richtige und gegen Italien-Flair hab ich ja sowieso nix einzuwenden, wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt.

Eines muß ich allerdings noch loswerden. Man kann natürlich mit dem Messer aus dicken Kartoffelteigschnüren einfach kleine Stücke abtrennen. Allerdings finde ich, dass die kleinen Nocken mit ihrem klassisch gestreiften Muster ganz bezaubernd aussehen und deshalb kam zum ersten Mal mein kleines Gnocchibrettchen zum Einsatz.

Den Umgang mit diesem kleinen Brettlein musste ich jedoch zunächst ein wenig üben bis ich diese schönen leckeren Gnocchis, die ihr auf den Bildern seht, zu Stande gebracht habe. Für die, die es lieber praktisch mögen gehen natürlich die geschnittenen auch wunderbar. Auf den Geschmack kommt es schließlich an und der ist absolut 1A. Zum Reinlegen sozusagen.

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Basilikum-Gnocchis mit Pinienkernbutter

(Abgewandelt nach Delicious Days, Nicole Stich)

Zutaten:

Für die Gnocchis:
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
1 Handvoll Basilikumblätter
1 Ei
1 Eigelb
Meersalz
frisch geriebenen Muskatnuss
75 g Mehl (plus noch etwas zum formen)

Pinienkernbutter:
5 EL Pinienkerne
120 g Butter
1 Prise feines Meersalz

Kollage2

IMGP1941Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Kartoffeln waschen, mehrmals mit einem Messser anpiksen und auf einem Gitter im Ofen bei Umluft ca. 1 Stunde garen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Die Kartoffeln heiß schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.1/2 TL Sazl und etwas Muskatnuss über die Kartoffeln streuen und Mehl dazu geben.

Inzwischen Ei, Eigelb und Basilikum mit dem Stabmixer fein pürieren und der Kartoffelmischung hinzufügen. Alles grob mit einer Gabel vermengen und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, aber nicht länger als nötig um alles gut miteinander zu vermischen. Je nach Wassergehalt der Kartoffelsorte noch etwas mehr Mehl hinzugeben. Zu viel Mehl macht den Teig allerdings zäh wie Gummi, also nur soviel dazu geben, bis sich der Teig formen lässt. Rasch verarbeiten, damit der Teig nicht feucht wird.

Mit Mehl bestäubten Händen den Teig in tennisballgroße Teile teilen und zu 1,5 cm dicken Rollen formen. Die Rollen in 1 bis 2 cm Stücke schneiden und die Stücke mit dem Daumen abwärts über ein Gnocchi-Brett oder über Gabelzinken rollen, sodass sich auf einer Seite eine Delle formt und sich auf der anderen das tolle Rillenmuster ergibt. Die Aktion ist aber kein kein Muß, sie sehen abgeschnitten nämlich auch sehr nett aus.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und das Wasser kräftig salzen, Gnocchis dazu geben. Bei schwacher Hitze köcheln lassen, mehr simmern als kochen. Sobald die Gnocchis oben schwimmen mit einer Schöpfkelle herausnehmen und abtropfen lassen.

Für die Pinienkernbutter, die Kerne grob mörsern oder hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen und Pinienkerne und Salz unterrühren. Leicht anbräunen lassen.

Die Gnocchis kurz in der Butter schwenken und servieren. Buon Appetito!

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