Tofu Stir Fry mit Baby Pak Choy und Sobanudeln

Ab und zu krieg ich nen Asia-Jeeper, sehr oft gepaart mit Gelüsten auf Tofu. Dann kann es gar nicht schnell genug in den Asiamarkt meines Vertrauens gehen, um den Vorrat an Zutaten für den rasanten Wok-Tanz aufzufüllen.

Asiatische Küche hat mich schon als kleines Kind magisch angezogen. Die damals noch unbekannten Gewürze und Aromen fand ich einfach total interessant und ich wollte mit der Zeit nicht nur auswärts, sondern auch zu Hause Asia-Gerichte essen. Mein allererstes eigenes Kochbuch ist deshalb eines der thailändischen Küche, das ich noch während meiner Schulzeit von einem Freund meiner Eltern geschenkt bekommen habe. Dieses Buch und der Umstand, dass ich eine Zeit lang vegetarisch gelebt habe, waren quasi die Auslöser meiner eigenen Küchenexperimente, denn meine Eltern waren von der Asiaküche und vom Vegetariertum nicht sonderlich zu überzeugen. So blieb mir nichts anderes übrig als mich selbst an den Herd zu stellen und drauflos zu werkeln. Mittlerweile esse ich wieder Fleisch, allerdings achte beim Kauf auf die Herkunft und genieße lieber Klasse statt Masse.

IMGP2526Schon damals habe ich den Spaziergang durch unseren gut sortierten Asiamarkt sehr genossen und noch heute muß ich für dortige Besuche immer ein wenig mehr Zeit einplanen, denn man kann immer wieder was Neues entdecken und Inspirationen sammeln.

Ein asiatisches Gemüse mag ich besonders gern, und zwar den Baby Pak Choy, auch Senf- oder Blätterkohl genannt. Ich finde er sieht einfach total putzig aus, er ist intensiver im Geschmack als sein großer Verwandter, der normale Pak Choy und er eignet sich wunderbar als Ausgleich, wenn mal mal wieder mit Kuchen, Desserts und mächtigen Hauptgerichten über die Stränge geschlagen hat. Nach Tagen der Völlerei gelüstet es mich sozusagen öfter mal nach Baby Pak Choy und Tofu. Ein schnelles und leichtes Gericht aus diesen Zutaten stelle ich euch deshalb heute vor. Inspiriert hat mich dabei das Tofu Stir Fry Rezept bei Martha Stewart. Gepimpt habe ich es noch mit ein paar Sobanudeln, denn wenn schon gesund, dann richtig!

Sobanudeln sind hell bis mittelbraune Nudeln aus Buchweizenmehl. Sie zeichnen sich durch einen leicht nussigen Geschmack aus, liefern wertvolles Protein und Vitamin B und sind typisch japanisch. Ein Brauch in Japan ist es sie in der Nacht zum neuen Jahr zu verspeisen, da sie als Symbol für ein langes Leben stehen. Und das Schlürfen der Nudeln gehört im wahrsten Sinne des Wortes zum guten Ton. Wer noch mehr zum Thema Soba lesen möchte der gehe zur Botschaft von Japan. Im Moment hört man zwar in den Medien nicht mehr allzu viel über das Atomunglück in Japan, allerdings sind dort die Folgen immer noch nicht absehbar und die Situation im Reaktor alles andere als sicher. Ich hoffe, dass das Schrecken in Japan bald ein Ende hat und auch bei uns endlich der Atomausstieg vollzogen wird.

IMGP2536Tofu Stir Fry mit Baby Pak Choy und Sobanudeln

Zutaten für 2 Portionen:

250 g fester Tofu (mein Favourit ist der Natur-Tofu von Alnatura)
2 EL Sojasoße dunkel
1 EL Reisessig
2 TL geröstetes Sesamöl
1 EL Rapsöl
2 Zwiebeln geschält und geviertelt
5 große braune Champignons, geputzt und geviertelt
½ Chilischote in feinen Ringen
4 Baby Pak Choy (weiße Stiele in Stücke und Blattgrün in breite Streifen geschnitten)
150 g Zuckerschoten quer halbiert oder in Drittel
1 Ingwerstück 2cm, geschält und fein gehackt
1 Knoblauchzehe gehackt
1-2 TL brauner Zucker
1 TL Kartoffelstärke
Salz
1 Limette

Zubereitung:

Den Tofu abtropfen lassen, mit Küchenpapier trocken tupfen, in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und die Scheiben einmal halbieren. In einer Schüssel Reisessig, Sojasoße und Sesamöl verrühren. Die Tofu-Stücke in die Marinade geben und gut mischen. 5 min marinieren und anschließend den Tofu auf einen Teller geben. Marinade aufbewahren. 1 TL Stärke in 1 EL kaltem Wasser anrühren.

1 EL Rapsöl im Wok oder einer großen Pfanne erhitzen und die Tofuscheiben von beiden Seiten anbraten. Auf einem Teller beiseite stellen. Restliches Rapsöl in die Pfanne geben und Zwiebelviertel bei kleiner Hitze mittelweich schmoren. Zucker dazu geben und unterrühren. Champignons zufügen und unter Rühren anbraten. Pak Choy Stiele, Zuckerschoten und gehackten Ingwer dazu geben. 5 min pfannenrühren.

1-2 EL Wasser, die Tofu-Marinade und die Stärkemischung hinzufügen und gut unterrühren. Den Tofu dazu geben und bei mittlerer Hitze 3 min köcheln. In der letzten Minute das Blattgrün vom Pak Choy dazu geben und kurz miterhitzen. Nach Bedarf etwas Wasser hinzufügen und mit Salz oder Sojasoße abschmecken.

Nach Belieben mit Limettenspalten servieren.

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Ananas mit Minzzucker

IMGP4793So einfach und so gut! Minze hat bisher eher eine Nebenrolle in meiner Küche gespielt. Aber zusammen mit fruchtig-süß-saurer Ananas und mit dem Knack des Kristallzuckers hat sie auf Anhieb mein Schlemmerherz gewonnen. „Ich könnt mich neileech!“ sagt der Franke!

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IMGP4785Die Zubereitung ist im Handumdrehn gemacht und deshalb super geeignet, wenn man spontan Gäste zu Besuch hat oder wenn man bei heißen Temperaturen nach einer Erfrischung lechzt!

Und wenn wir grad beim Thema sind: Der Sommerurlaub steht vor der Tür und deshalb könnte es in nächster Zeit hier ein wenig ruhiger werden. Also erfrischt euch ein wenig mit lecker fruchtiger Ananas. Bis die Tage!

Ananas mit Minzzucker

Zubereitung:

Die Ananas von der Schale befreien und in Stücke oder dünne Scheiben schneiden. Minze fein hacken, mit Zucker vermischen und auf die Ananas streuen. Fertig!

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Confierter Knoblauch – einfach genial!

Bei Steph vom kleinen Kuriositätenladen entdeckt und sofort angefixt. Unglaublich wie man etwas Simplem so dermaßen erliegen kann! Es gibt nix Besseres, glaubt mir!

IMGP3701Am Besten ihr nehmt für das Knoblauch-Confit den rosa Knoblauch aus Frankreich – Ail Rose de Lautrec. Schon vor Längerem bin ich mal im Supermarkt über diesen fantastischen Knoblauch gestolpert, habe ihn danach aber leider in Würzburg nicht mehr ausfindig machen können, bis ich ihn bei meiner Lieblingsmarktfrau Hermine wieder entdeckt habe. Hier ein paar Radio-Interviews mit Hermine, die in unserem kleinen Städtchen schon quasi Kultstatus hat. Ich hoff ihr verstehtse a bisle unsere Hermine. Kampfadergeschwader, Knochenschleuder, Alugurke, Mundgulli, Krawallbrause und Gesichtsgrapfen find ich einfach nur klasse, ach was sag ich, eigentlich sind alle toll und einfach nur lustig. Ur-Fränkisch isse halt, die gute Hermine!

Durch die Wiederentdeckung des französischen Knoblauchs war ich dann total aus dem Häuschen und hab mich noch Tage danach gefreut wie ein Schnitzel! Seitdem verwende ich nur noch diesen hocharomatischen Knoblauch, dessen Duft mich immer ein wenig an Trüffel erinnert.

IMGP3722Steph benutzt ausschließlich Rapsöl zum Confieren, weil es dem Ganzen einen tollen Gelbton gibt. Ich habe Rapsöl und Olivenöl 1:1 verwendet. Durch das Confieren verliert der Knoblauch seine Schärfe, die man von rohem Knoblauch gewohnt ist und gleichzeitig entwickelt er einen unglaublich aromatisch süßlichen Geschmack.

Ich benutze zwar immer noch gerne rohen Knoblauch in Gerichten, die ich in der Pfanne brate oder im Ofen schmore. Wenns schnell gehn muss kommt der Confierte aber auch mal in den Topf. In Rezepten, die  nicht erhitzt werden eignet sich der confierte Knoblauch wunderbar als Alternative zum rohen Knobi, zum Beispiel in Avocadocreme, Pesto und anderen Dips.

IMGP3712Confierter Knoblauch

Zutaten:

5 bis 6 Knollen Knoblauch (Ail Rose de Lautrec)
Öl (zum Beispiel Olivenöl und Rapsöl 1:1)

Kollage1Zubereitung:

Knoblauchzehen vereinzeln und 20 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren und in Eiswasser oder kaltem Wasser abschrecken. Das Blanchieren erleichtert ein wenig das anschließende Schälen. Die geschälten Knoblauchzehen abtrocknen, in einen kleinen Topf geben und soviel Öl dazugeben bis die Zehen bedeckt sind. Bei minimaler Hitze und maximaler Öltemperatur von 80°C ca. 45 Minuten confieren. Wenn die Knoblauchzehen weich sind und eventuell leicht gebräunt, in ein verschließbares Gefäß geben und vollständig mit Öl bedecken.

Überschüssiges Öl filtern, in eine Flasche füllen und als leckeres Knoblauchöl zum Verfeinern von Gerichten verwenden. Das Knoblauch-Confit und das Öl halten sich im Kühlschrank einige Monate.

Ein kleiner Foodie in New York

Nachdem wir Ende März einen wunderschönen 5-tägigen New York Trip erleben durften, habe ich euch ja versprochen einen kleinen Reisebericht zu liefern. Leider ging der Urlaub viel zu schnell vorbei und man glaubt nicht wieviele Fotos innerhalb kürzester Zeit entstehen können. Also war ich in letzter Zeit ganz schön beschäftigt Bilder zu sortieren, zu bearbeiten, Adressen und Details wieder ins Gedächtnis zu rufen und zu recherchieren etc. Aber endlich ist es soweit, tataaa!!!

Kollage-FahnenKollage-Taxi-Hot-dog-StandIch hoffe ich kann dem ein oder anderen New York etwas schmackhaft machen und ein paar Tipps geben, um kulinarisch auf seine Kosten zu kommen. Wobei das im Big Apple wirklich nicht schwierig ist, denn wo man hinschaut es „lauern“ an jeder Ecke Schlemmereien! Für Foodies wie mich und meinen Mitesser also genau das Richtige. Fast wie im Paradies!

Vor allem sind Delis sehr beliebt und mindestens einmal in jedem Straßenabschnitt zu finden. Diese Delikatessenläden sind eine jüdische Erfindung, da die zahlreichen New Yorker Juden früher dort ihr koscheres Essen kaufen konnten. Heute werden Delis auch von Asiaten oder Spaniern betrieben, die ihre Landesküchen to-go an den Mann bringen.

Kollage-DeliKollage-Laterne-TulpenWir waren Ende März/Anfang April für 5 Tage in New York und ganz bestimmt nicht zum letzten Mal. Die Reisezeit würde ich das nächste Mal allerdings etwas später ansetzen, da es um diese Zeit doch noch ganz schön kalt sein kann. Wir hatten Temperaturen zwischen 4 und 6 Grad. Mit Wind und 2 Tage Regen war das zwischendurch nicht so lustig, obwohl wir mit Mütze und Handschuhen bewaffnet waren. Ab und zu ist die Sonne aber zum Glück trotzdem ein bißchen herausgekommen.

Kollage-Laterne-CentralparkKollage-Eichhörnchen2Nun zu den Stationen unserer Reise, die natürlich überwiegend kulinarischer Natur sind. Viel Spaß damit und ich bin gespannt, ob jemand demnächst eine Reise nach New York vorhat.

Dean & Deluca
560 Broadway, Nähe Prince Street
Internet-Adresse

Feinkost, Gebäck, Patisserie, Sandwiches und Paninis, Obst und Gemüse, Küchenutensilien. Durch die alte Bauart des Raumes mit großen Deckenventilatoren eine sehr tolle Location!

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Eataly
200 5th Avenue, Nähe Flatironbuilding
Internet-Adresse

Italienische Feinkost, Cafe und Gelateria. Fresstempel unterteilt in Fleisch-Restaurant, Gemüse, Fisch, Pizza und Pasta, Takeaway-Grillhähnchen u.a. Das Ganze einen Häuserblock tief und deshalb auch im Innern mit Wegweis-Schildern bestückt. Sehr kommerziell, aber gute Qualität des Essens. Mario Batali, Amerikaner mit italienischen Wurzeln, Besitzer des Babbos-Restaurants und wohl Amerikas bekanntester TV-Koch, ist Schirmherr dieses Fress-Imperiums.

Wer ein bißchen mehr über Batali und Bill Buford erfahren und herzlich Lachen will, dem lege ich das Buch Hitze wärmstens ans Herz!

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Magnolia Bakery
401 Bleecker Street, Ecke West 11th Street
oder
1240 Avenues of the Americas, zwischen West 49th und 50th Street
Internet-Adresse

Brownies, Cupcakes mit Buttercreme, kleine und große Kuchen in allen Varianten. Der Key Lime Cheesecake war der Hammer und auch die anderen kleinen Küchlein sahen ganz toll aus. Die Buttercreme auf den Cupcakes waren mir too much, aber trotzdem ganz lecker. Leider ist der Laden so berühmt, dass sich immer sehr viele Menschen darin tummeln und man hat deshalb kaum Ruhe zum Bestaunen und Auswählen.

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Crate & Barrel
611 Broadway, Ecke Houston Street
Internet-Adresse

Tolles Geschirr, Küchenutensilien und Wohnassecoires zu sehr erschwinglichen Preisen. Ich hätte mich totkaufen können! (Leider keine Fotos.)

Fishs Eddy
889 Broadway, Ecke East 19th Street
Internet-Adresse

Ganz toller Laden mit vorwiegend Porzellan in allen Varianten und zu sehr moderaten Preisen. Da mußte ich sogar 2x hin, weil ich’s so schön fand zwischen hohen Stapeln von wunderschönem Geschirr umherzuwandern.

Kollage-Fishs-Eddy2hellKollage-Fishs-Eddy1hellMeine Porzellan-Errungenschaften von Crate & Barrel und Fishs Eddy:

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ABC Carpet and Home
888 & 881 Broadway, an der East 19th Street East
Internet-Adresse

Würden Feen und Elfen Geschirr, Lampen und Wohnassecoires verkaufen, dann wäre das ihr Laden! Sehr außergewöhnliches, bezauberndes, aber gleichzeitig sehr teures Geschirr. Alles ist sehr organisch und natürlich gestaltet. Läuft man durch den Laden kommt man über eine kleine Treppe ins ABC Kitchen im Untergeschoß.

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ABC Kitchen
35 East 18th Street (zwischen Broadway & Park Avenue)
Internet-Adresse

Genauso elfenhaft wie der ABC Home Shop präsentiert sich das dazugehörige Bio-Restaurant mit Cocktail-Bar. Eines von vielen New Yorker Restaurants des bekannten französischen Kochs Jean-Georges Vongerichten. Hier sitzt man unter dunklen Holzbalken an weißen Tischen und genießt das super leckere Essen im teuren Porzellan, welches im ABC Shop verkauft wird. Sehr individuelles und bezauberndes Restaurant. Für New York liegen die Preise im mittleren Segment, würde ich sagen. Ich wäre gerne öfter hingegangen, allerdings haben wir mit Vorabreservierung eine Woche vor unserem Urlaub nur einen Tisch für die Lunch-Time bekommen, da für’s Dinner alles ausgebucht war. Online-Reservierung möglich!

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Spotted Pig
314 West 11th Street, Ecke Greenwich Street
Internet-Adresse

Ein etwas ungewöhnlicher Sterneladen würde ich sagen. Das Servicepersonal war fast durchweg tätowiert und/oder gepierct und im Hintergrund läuft Rockmusik. Alles sehr entspannt und sehr gemütlich eingerichtet. Hier und da findet sich das Markenzeichen Schwein in Bild- oder Keramikform. Bekannt ist das Spotted Pig für seinen Burger mit Roquefort-Käse und Shoestring-Fries mit Rosmarin und Knoblauch (16 Dollar). Aber nicht nur Burger kann man hier zu relativ moderaten Preisen genießen sondern auch mediterran angehauchte Gerichte, wie geschmortes Kaninchen und Fischgerichte. Unter anderem gibt es Bier aus einer Brauerei in Brooklyn. Darunter ein Dunkelbraunes das nach Schokolade schmeckt. Fand ich total witzig, auch wenn es mir persönlich ein wenig zu herb war. Bin kein Biertrinker. Nach dem Essen haben wir es uns mit einem Cocktail noch ein wenig an der Bar gemütlich gemacht. So ist es im Allgemeinen in Amerika üblich, damit die Tische mindestens 2 besser 3 mal am Abend besetzt werden können. Unsereins fehlt da natürlich etwas an entspannter Gemütlichkeit, aber andere Länder, andere Sitten.

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Katz’s Delicatessen
205 East Houston Street (Ecke Ludlow Street)
Internet-Adresse

Das wohl berühmteste Deli in New York. Vor allem bekannt für seine Pastrami-Sandwiches mit Cucumber-Pickles. Wir hätten uns gerne ein Bierchen dazu gegönnt. Vor allem auch um das riesen Gerät von Sandwich ein wenig besser zu verdauen, aber leider gibt es im Katz’s Deli keinen Alkohol. Da hapert es wohl an der Ausschankgenehmigung, was in New York gar nicht so selten vorkommt. Neben Pastrami gibt es auch Burger, Spare Ribs usw.

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Smith and Wollensky
797 Third Avenue an der 49th Street
Internet-Adresse

Angeblich die besten Steaks der Stadt – dry-aged. Und ja, wir waren und sind begeistert. Allerdings muß man sehr viel Hunger und einen großen Geldbeutel haben, da es die Steaks nur in riesigen Portionen gibt. Man zahlt deshalb gut und gerne um die 50 Dollar für ein Steak ohne Beilage. Mindestens eine Woche vorher reservieren. Online-Reservierung möglich! (Leider keine Fotos.)

Balthazar
80 Spring Street, zwischen Broadway und Crosby Street
Internet-Adresse

Bar und Restaurant im französischen Stil. Leckere Pommes mit hausgemachter Mayonnaise, dazu ein belgisches Bier als Abschluß eines anstrengenden Shopping-Tages kam uns gerade recht. Sehr schönes Ambiente, gutes Essen und häufig voll, aber ein Platz an der Bar müßte eigentlich immer drin sein.

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Pastis
9 9th Avenue, Ecke Little West 12th Street im Meatpacking District
Internet-Adresse

Tolles französisches Interieur, mit Deckenventilatoren und alten nostalgischen Spiegeln an den Wänden. Allein schon aufgrund des Ambientes einen Besuch wert! Brunch-Klassiker wie Egg Benedict, French Toast und Ziegenkäse-Omelette mit Kräutern sind sehr zu empfehlen und als Abschluß zum Cappuccino die Sticky Buns. Lecker!

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Le Pain Quotidien
922 7th Avenue, an der Südseite des Central Park, aber es gibt noch unzählige mehr, da es eine Kette ist. Übrigens gibt’s das auch in Düsseldorf und ein paar anderen deutschen Städten.
Internet-Adresse

In New York ist es hipp und cool sich Bio zu ernähren und deshalb wird auch in dieser Location mit „Don’t panic, we are organic!“ geworben, ob das wohl so stimmt, wage ich zu bezweifeln. Allerdings kann man dort recht gut frühstücken oder einen Zwischensnack zu sich nehmen. Wer den großen (und der ist wirklich GROSS) Brotkorb bestellt, der nimmt ihn lieber ohne Weißbrot, denn das war trocken und geschmacklos. Dafür war das Roggenmischbrot umso besser,  mit toller Kruste und duftend teigiger Krume. Die verschieden belegten Tartines sind auch sehr lecker und mit Liebe angerichtet.

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Union Square Market
am Union Square
Internet-Adresse

Schöner kleiner Markt mit wechselnden Veranstaltungen, z.B. Cooking Demonstrations durch Studenten des Natural Gourmet Institutes und Diskussionen mit Anbietern und Farmern rund um Ernährung und Nahrungsmitteln. Von Hochhäusern umringt bieten viele Local-Farmer ihre Bioprodukte an.

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Grand Central Market in der Grand Central Station
87 E 42nd Street
Internet-Adresse

Nett gemachter kleiner Feinkostmarkt mit Käse-, Wurst- und Bäckertheke. Im Untergeschoß gibt es auch eine Fressmeile mit Essen to go. Mein italienisches Sandwich hat mich allerdings nicht vom Hocker gerissen. (Leider keine Fotos.)

High Line Elevated Park
Beginn in der Gansevoort Street, Ecke Washington Street (Meatpacking District)
Internet-Adresse

Ursprünglich war dieser Park eine erhöht gebaute Bahntrasse, die für die Anlieferung der Tiere zu den Schlachthöfen im Meatpacking-District genutzt wurde. Die Anzahl der Schlachthöfe ist von 250 im Jahre 1900 auf heute ca. 35 geschrumpft. Deshalb wurde die High Line stillgelegt und seit 2006 zu einem Park umgebaut, um dem, vor allem im Künstler- und Modedesign-Bereich, aufstrebenden Viertel weitere Attraktivität zu verleihen. Hier kann man zwischen den bepflanzten Bahnschienen entspannt schlendern und den Blick auf den Hudson River genießen. Bei uns aufgrund der Witterung leider noch etwas kahl.Kollage-High-LineIMGP4427