Heute kümmern wir uns mal um Balance! Interview mit Isabelle von YOathlete

Heute dreht es sich bei Pi mal Butter mal um ein völlig anderes Thema als Kochen. Zu Gast darf ich meine Freundin Isabelle vorstellen. Kennen gelernt haben wir uns in der Osteria Trio, in der ich mittlerweile seit gut 3 Jahren beruflich den Kochlöffel schwinge. Isabelle ist sozusagen leidenschaftlicher Gast bei uns und genießt unser Essen mit allen Sinnen. Das hat mir von Anfang an so gut bei ihr gefallen, denn sie erinnert mich in Sachen Genuß sehr an mich. Und nicht nur hierbei geht sie ähnliche Wege, denn sie macht ihre Leidenschaft zum Beruf und hat dieses Jahr ihr Unternehmen YOathlete gegründet.

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Wie ich beim Kochen so ist Isabelle beim Yoga und Lifestyle-Coaching. Mit viel Leidenschaft und Kreativität sorgt sie bei Freunden und Kunden mit Fitness- und Gesundheitstraining für mehr Ausgeglichenheit.

 

Das Motto von YOathlete: Leistungsdruck reduzieren – Leistung optimieren

 

Da ich mit natürlichem und gesundem Essen Ausgeglichenheit fördern möchte und Isabelle mit Yoga und Gesundheitstraininig haben wir uns ein wenig zusammengesetzt und so sind 2 tolle Interviews entstanden, die unser beider Lebenswege und unsere Gedanken zu einem ganzheitlichen Leben näher beleuchten.

Macht es euch gemütlich, schenkt euch einen grünen Tee oder meinen Pink Grapefruit Refresher ein und lasst euch von Isabelle in die Welt der Balance entführen. Und wer sich auch ein wenig für meine Geschichte interessiert, der klickt einfach mal bei Isabelles wundervoller Internetseite vorbei. -> YOathlete

 

Interview mit Isabelle Blaich von YOathlete

Seit wann machst du Yoga und wie hat es angefangen, bzw. wie bist du dazu gekommen?

„Ich mache Yoga seit 2006, also seit 8 Jahren. Davor habe ich mit viel Sport versucht einen körperlichen Ausgleich zu meiner Arbeit in der Textilbranche zu finden. Allerdings ging das so weit, dass ich sowohl am Schreibtisch als auch beim Sport zu ehrgeizig und zu extrem war, weshalb sich irgendwann Verletzungen eingeschlichen haben. Mein Motto war damals: Mein Kopf ist müde von der Arbeit, jetzt mache ich auch noch meinen Körper müde. Über Pilates bin ich dann zu Yoga gekommen. Am Anfang habe ich total unwohl dabei gefühlt. Es war ungewohnt und ich war unflexibel und angespannt dabei. Das waren sozusagen, die Anzeichen meines angestrengten Lebensstils, immer auf der Überholspur. Mit der Zeit hat mir Yoga aber immer besser getan und ich wollte meinen Freunden, Kollegen und anderen Menschen auch diesen Ausgleich zum stressigen Alltag ermöglichen und wurde 2012 zur Hatha-Yogalehrerin nach Shivananda. Relativ schnell hatte ich 3 Privatschüler aus meinem Kollegenkreis.“

Warum hast du deinen gut bezahlten Job in der Textilbranche aufgegeben?

„Etwas mit Mode und Kreativität zu machen war schon immer ein Jugendtraum gewesen und am Anfang genau das was ich machen wollte. Aber über die Zeit hat sich einiges an Idealen verändert. Der berufliche Anspruch ständig unter Zeitdruck kreativ zu sein, dazu auch in der Freizeit einen hohen Anspruch an sich zu haben war genug. Außerdem hat mir mit der Zeit die menschliche Arbeit als Teamleaderin mehr Spaß gemacht als die Mode. Ich habe bei der Arbeit nach Möglichkeiten gesucht um einen Ausgleich bei meinen Mitarbeitern zu schaffen, aber in einer großen Firma war das nicht wirklich umsetzbar. Es gab dort keinen Raum für einen anderen Umgang mit beruflichem Druck. Mir waren sozusagen im Job die Hände gebunden. In meinem Kopf gab es aber viele Ideen und ein Bewusstsein dafür, dass der Druck nicht ewig so weiter gehen kann. Durch Yoga und Meditation habe ich mehr Sinn erfahren und ich habe es als neue Aufgabe und Chance gesehen für mehr Lebensqualität.“

Du hast 2013 in Nepal eine Auszeit genommen. Was hast du dort erlebt und was hast du aus dieser Zeit für dich mitgenommen?

„Ich hatte die Idee mit einer Auszeit die letzten 9 Jahre in der Modebranche Revue passieren zu lassen und mich in die für mich richtige Richtung weiter zu bilden. Ein Kindheitstraum war schon immer einmal in Tibet eine Trekking-Tour zu machen. In Nepal und Kathmandu habe ich ein Ayurveda-Seminar mit körperlicher Reinigung, ayurvedische Ernährung, Massagen und Yoga besucht. In Nepal habe ich anschließend eine Trekking-Tour bis zur tibetischen Grenze. Auf ca. 4000 Metern ging es über die Bergkette des Himalaya Ganesh Hymal und über den Tamang-Heritage-Trail. Da Regenzeit war, hatte ich einen Guide für mich alleine. Ich konnte so die Ruhe und Weite spüren und das Abenteuer für mich alleine erleben. Gegen den Muskelkater haben mein Guide und ich Yoga gemacht. Das hat ihm gut gefallen. Nach der Trekking-Tour habe ich ein Schweigeseminar im Kloster gemacht, um die Grundlagen der Achtsamkeitsmeditation zu erlernen. Das waren sehr intensive 10 Tage, da man durch das Schweigen keine Ablenkung erfährt.

Eine meiner wichtigsten Erfahrungen der Reise war ein Satz der Meditationslehrerin:

„Travel, Explore, until you come to the conclusion that real journey is inside!”

Meine Erkenntnis war, dass die Auszeit eine super Idee war, aber es ist nicht nötig dafür nach Nepal zu gehen. Es ist vielmehr wichtig regelmäßig für eine Auszeit zu sorgen, durch Meditation. Denn dabei kann eine wirkliche und wahrhaftige Auseinandersetzung mit sich selbst stattfinden, ohne jede Ablenkung.“

Warum YOathlete und kein Hausfrauenyoga?

„Der Markt für Hausfrauenyoga ist übersättigt, mittlerweile gibt es in jedem Fitnessstudio Yogakurse. Durch meinen früheren Job sehe ich großes Potential im Managerbereich, bei meinen ehemaligen Kollegen und auch im Leistungsportbereich. Dort sind Menschen die wenig Zeit haben, um ins Fitnessstudio zu gehen und denen eine individuelle Betreuung größeren Nutzen bringt. Meine Zielgruppe sind Manager und Managerinnen mit wenig Zeit, und alle die eine weniger esoterische sondern eher sportlich, pragmatische Herangehensweise haben.“

Was ist dir wichtig im Leben?

„ Freunde, Familie, Liebe schenken.“

Nachdem du mich zum Thema Genuss ausführlichst befragt hast, möchte ich auch von dir wissen, wie du dazu stehst?

„Für mich ist Italien, Kochen, Essen mit Freunden, Landschaft, frische Luft, Musik, ein gutes Buch und Bewegung purer Genuss!“

Vielen Dank Isabelle für die schönen Eindrücke deiner Geschichte. Ich werde dich und dein Projekt in Zukunft gerne mit gesunden Rezepten versorgen und mit Rat und Tat zur Seite stehn. Weitere Infos über Isabelle auch bei facebook.

Dieser Artikel ist weder gesponsert, noch bezahlt.

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Süßkartoffel-Kürbis-Suppe mit Senfsamen, Mönchspfeffer, Pufferbsen und Taggiasca-Oliven

Quick and easy-Küche liebe ich! Deshalb heute ein Süppchen, das sich wunderbar für die kalte Jahreszeit eignet und von innen wärmt!

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Von Braun habe ich den neuen Multiquick 7 Stabmixer gesponsert bekommen. Darüber freue ich mich sehr, denn genau den gleichen benutzen wir schon seit einer Weile in der Osteria Trio und ich bin von seiner Power total überzeugt. Damit lassen sich in Nullkommanix feine Suppen, Pürees und Soßen herstellen.

Inspiriert durch Arthurs Tochters Gewürzeskapaden entdecke ich gerade die Welt der Pfeffersorten und habe mir auf dem Markt ein Päckchen Mönchspfeffer mitgenommen. Zusammen mit gerösteten Senfsamen passt die Gewürzmischung wie die Faust aufs Auge zu Süßkartoffel, Kürbis und Knollensellerie und gibt dem angestaubten Kürbissuppen-Image einen ganz neuen Drive. Außerdem habe ich endlich im Supermarkt meines Vertrauens die tollen Pufferbsen gefunden, die ich nach meinem letzten London-Aufenthalt schon sehnsüchtig und mit Adler-Augen in Würzburg gesucht habe. Die schmecken wirklich toll und sind wunderschön anzuschaun. Taggiasca-Oliven geben dem Ganzen den gewissen Säure-Salz-Kick und schon steht ein Süppchen auf dem Teller nach dem man sich die Finger leckt!

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Süßkartoffel-Kürbis-Suppe mit Pufferbsen und Oliven

Zutaten für ca. 4 Portionen:

1/4 Hokkaido Kürbis
1/8 Sellerieknolle
1 lilaschalige, weißfleischige Süßkartoffel
1 rote Zwiebel
1,5 TL weiße Senfkörner
1 TL Cumin
1 TL Koriandersamen
1 TL Mönchspfeffer
1/4 TL Chiliflocken
Gemüsebrühe ca. 1 Liter oder mehr
Salz, schwarzer Pfeffer
Olivenöl, evtl. ein Klecks Butter
150g Pufferbsen
1 EL Taggiasca Oliven, ausnahmsweise mal ohne Stein

Zubereitung:

Die Gewürze in der Pfanne trocken rösten bis sie duften. Anschließend fein mörsern. Zwiebel halbieren und in Scheibchen schneiden und mit den Gewürzen und Öl in einem mittelgroßen Topf glasig braten.

Sellerie schälen, Süßkartoffel und Kürbis waschen und den Kürbis entkernen. Hokkaido und Süßkartoffel verwende ich ungeschält, sie werden beim Kochen weich. Das Gemüse grob würfeln und zu den Zwiebeln geben. Mit Gemüsebrühe aufgießen, dass das Gemüse gut bedeckt ist (ca. 2-3 cm). Mit geschlossenem Deckel ca. 20 bis 30 min köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Mit dem Stabmixer fein pürieren und mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Evtl. mit Wasser zur gewünschten Konsistenz verdünnen.

Während die Suppe kocht in einem kleinen Topf Wasser erhitzen, salzen und die Pufferbsen im Ganzen kurz bissfest blanchieren. Das dauert ca. 2 min. In kaltem Wasser abschrecken und in feine Streifen schneiden. Kurz vor dem Servieren die Pufferbsen und Taggiasca Oliven in etwas Butter oder Olivenöl anschwenken.

Die Suppe auf  Tellern verteilen und mit Pufferbsen und Oliven garnieren. Mit etwas Olivenöl beträufeln. Buon Appetito!

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Summer of Supper 2014 im Marieneck – Rezeptealarm: Basilikum Panna Cotta mit Pfeffer-Erdbeeren

Der Summer of Supper 2014 Abend im Marien-Eck liegt bereits hinter uns. Und das Fazit lautet: Grandios!!!

Da Sophia und ich an dem Abend natürlich fleißig am Kochlöffelschwingen waren, hat mir die liebe Maja von Moey’s Kitchen freundlicherweise einige ihrer Bilder zur Verfügung gestellt. Außerdem war sie maßgeblich an der Panna Cotta Produktion und der Verköstigung hungriger Köchinnen beteiligt. Vielen lieben Dank dafür!

Als Amuse gab es bunte Melonenbällchen mit Orangen-Abrieb, karamellisierten Fenchelsamen und Culatello.

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Im Ersten Gang durften unsere Gäste an einem eisgekühlten Mandel-Knoblauch-Süppchen, der sogenannten Ajo Blanco schlürfen. Als Einlage gab es gefrorene Trauben und geröstete Pistazien.

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Unser persönliches Highlight kam im Anschluß in Form einer Caprese. Heiße Kirschtomaten mit Zimt-Gewürzöl, dazu Büffelmozzarella, Brotchips und dazu eine Nocke cremiges Tomatensorbet.

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Im Hauptgang gab es Sous Vide gegartes Rumpsteak mit Püree aus schwarzen Kichererbsen, dazu grünes Gemüse und eine Bagdad Café Butter.

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Als sommerlichen Abschluß noch etwas Süßes hinterher. Basilikum Panna Cotta mit marinierten Erdbeeren.

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So viele lustige, genußbegeisterte und liebe Menschen auf einen Haufen bringen einen ganz schön um den Verstand! Da könnte man direkt süchtig werden.

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Super tolle Berichte von unseren Gästen und einen schönen Nachgeschmack des Abends bekommt ihr hier:

moey’s kitchen
Chezuli
funtasty adventures
Foodina
milesandmeat
lesen leben lachen
bushcooks kitchen
foodlovin’
Cucina Piccina

Apropos süchtig. Uns ist zu Ohren gekommen, dass schon sehnsüchtig das Rezept der Basilikum Panna Cotta erwartet wird. Deshalb lüften Sophia und ich heute das Geheimnis. Viel Spaß und Buon Appetito!

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Basilikum Panna Cotta mit Pfeffer-Balsamico-Erbeeren

Zutaten für 3-4 Personen:

500 ml Sahne (carragenfrei)
50 g Zucker
3 Blatt Gelatine)
1 Vanilleschote
eine handvoll Basilikumblätter
250g Erdbeeren
1-2 EL Zucker
1-2 TL gereifter Balsamico
1/4 TL getrockneter gemahlener Pfeffer
Zubereitung:

Die Gelatine in kaltem Wasser 5 min einweichen. Die Samen aus der Vanilleschote kratzen und Schale plus Samen in einen kleinen Topf geben. Zucker und Sahne dazu und einmal aufkochen. Dann ca. 5 min sanft simmern lassen bis der Zucker geläöst ist. Die Gelatine ausdrücken und in der heißen aber nicht mehr kochenden Sahne auflösen. Abkühlen lassen und die Basilikumblätter in der Sahne pürieren. Durch ein Sieb passieren und in Timbale Förmchen aus Metall füllen. Über Nacht oder für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Förmchen zum Stürzen kurz in heißes Wasser tauchen.

Die Erdbeeren kurz vorm Servieren klein schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen.

IMG_0842Danke an Sophia von cucina piccina für die schönen Panna Cotta Fotos.

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Wir kochen für Euch und es gibt noch ein paar Plätze! Summer of Supper

Meine Lieben, es ist bald soweit! Der Stadt Land Food Supperclub steht vor der Tür!

Stadt Land Food

Wer es über facebook noch nicht mitbekommen hat: Sophia von Cucina Piccina und ich kochen am Samstag, den 12.7. für euch in Köln im Rahmen des Summer of Supper ein lecker leichtes Sommermenü.

Und das Tollste ist, es gibt noch Plätze!!! Direkt buchbar hier

Würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere von euch kommt! Und um euch schonmal vorab, den Mund wässrig zu machen hier ein kleiner bildlicher Vorgeschmack der Ajo Blanco, die es in der Vorspeise geben wird. Ich freu mich schon!

Ajo Blanco

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Pink Grapefruit, Zitrone, Ingwer Refresher

Der Sommer ist endgültig angekommen! Die Badehosen werden eingepackt und der Planet brennt!

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Für einen kurzweiligen Frischekick hab ich also genau das Richtige für euch. Herrlich sauer und eiskalt!

Pink Grapefruit, Zitrone, Ingwer Refresher

Zutaten für 1 Getränk:

Saft einer rosa Grapefruit
Saft einer halben Zitrone
1/2 TL Agavensirup nach Belieben
1 cm großes Stück Ingwer fein gerieben
eine Handvoll Eiswürfel
etwas kaltes Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten in den Mixer geben und mixen bis keine Ingwerstückchen mehr spürbar sind. In meinem Vitamix-Testgerät hat das wunderbar funktioniert und eine hübsche Schaumkrone ist auch noch dabei entstanden! Mit extra Eiswürfel servieren. Buon Refreshing!

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