Möhrensalat alla India

Heute gibt’s Resteküche nach Jamie Oliver. Was tun aus Tofu und Karotten und unbändige Lust auf Schwarzkümmel und Kreuzkümmel? Im Kochbuch Natürlich Jamie habe ich ein Rezept gefunden das mir als gute Vorlage erschien. Gut, über den Tofu lässt sich streiten, vor allem bekommt man beim Anbraten nur wenig der überaus köstlichen Maillard-Reaktion ab, aber für eine leichte und vegane Alternative ist der Tofu gar nicht so schlecht. Für Fleischliebhaber ist Jamies Version mit Hackfleisch aber nicht minder gut geeignet. Ganz im Gegenteil, ihr werdet es lieben.

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On the top gibt’s bei mir, anders als im Original, ne fruchtige Apfelsalsa, weil ich finde, dass sie dem Gericht zusätzlich Spannung verleiht, wenn der Tofu schon eine geschmacklich untergeordnete Rolle einnimmt.

Möhrensalat alla India

Zutaten für 2 Personen:

300g fester Tofu (ich bevorzuge Alnatura natur Tofu) oder 300g Rinder- oder Lammhackfleisch
1 geh. TL Garam Masala
1 Knoblauchzehe gerieben
1 TL geriebener frischer Ingwer
1 TL brauner Zucker
1/2 rote Peperoni
Salz, Pfeffer

250g Karotten
1 gute Prise Kreuzkümmel
Zitronensaft, dunkles Sesamöl
1/4 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Für die Salsa:
1/2 Elstar Apfel
1 EL Korianderblätter
1 EL Minzeblätter
1 kl. Stück rote Zwiebel
2 Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten
Schwarzkümmel, nach Belieben auch Sesam
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Zitronen- oder Limettensaft

Zubereitung:

Für die Salsa die Frühlingszwiebelringe in etwas Öl weich braten. Den Apfel entkernen und in kleine Würfel oder Streifchen schneiden. Die Kräuter fein schneiden und die rote Zwiebel fein würfeln. Alle Zutaten für die Salsa miteinander vermischen und abschmecken.

Den Tofu in Scheiben schneiden und die Scheiben mit Küchenpapier umwickelt fest zusammendrücken, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. In Würfel schneiden und mit einer Gabel  fein zerdrücken. Die Tofumasse stark salzen und in Öl scharf anbraten. Geriebener Knoblauch, Ingwer, Garam Masala, Zucker und fein geschnittene Peperoni dazu geben. Alles weiter anschwitzen bis alles schön gegart und leicht angebräunt ist. Mit Pfeffer würzen.

Die Möhren mit einem Sparschäler in lange dünne Streifen schälen und mit Kreuzkümmel, Zucker, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Sesamöl marinieren. Besonders hübsch sieht der Salat aus, wenn man bunte Möhren verwendet.

Den gebratenen Tofu auf  Teller geben, dann den Möhrensalat darüber und als Topping die fruchtige Apfelsalsa. Nach Belieben noch etwas Öl und zusätzliche Kräuter darüber geben. Buon Appetito!

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Kartoffelstampf mit gebratenen Shiitake Pilzen, Bacon und Ei

Brauchst du simples Soulfood? Dann bist du heute genau richtig hier.

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Seit meiner letzten Basenfasten-Kur sind Kartoffeln zu meinem neuen Lieblingsgemüse avanciert und mittlerweile kommen die tollen Knollen mindestens 2 bis 3 mal pro Woche bei uns auf den Tisch. Sie sind super bekömmlich, kosten wenig Zeit und Aufwand und tun einfach gut. Shiitake Pilze sind in meinem Speiseplan seit der Kur auch ein paar Etagen weiter nach oben geklettert. Ich mag ihren intensiven Pilzgeschmack und ihre Konsistenz und sie sind verdammt lecker zu Kartoffeln, Pasta, Salat, auf Bruschetta usw.

Ganz so basisch ist das heutige Gericht zwar nicht, denn Bacon und Ei gehören nicht zu den basischen Lebensmitteln, aber sie passen einfach herrlich zu dieser sättigenden Bowl voll guter Seelennahrung. Lässt man die tierischen Produkte weg und gibt stattdessen ein wenig Brunnenkresse, Portulak oder Babyspinat auf den Stampf und die Pilze hat man eine super basische und vegane Alternative.

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Kartoffelstampf mit Shiitake Pilzen, Bacon und Ei

Zutaten für 2 Personen:

500g Kartoffeln gekocht und gepellt
1 Frühlingszwiebel
Olivenöl, Salz, Pfeffer
Abrieb und Saft einer Viertel Zitrone
2 große Handvoll Shiitake Pilze
Thymian
ein Klecks Butter
4 Streifen Bacon
2 Eier sehr weich gekocht
Saure Sahne
Petersilie

Zubereitung:

Den Bacon in der Pfanne von beiden Seiten scharf anbraten bis er braun und knusprig wird. Für eine größere Menge benutze ich die hier beschriebene Ofenmethode. Die macht sich quasi von selbst und der Bacon wird absolut gleichmäßig geröstet. Perfekt.

Die gekochten und geschälten Kartoffeln mit 3 EL Olivenöl, fein geschnittener Frühlingszwiebel, Salz, Pfeffer, Saft und Abrieb der Viertel Zitrone mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel grob zerdrücken und alles gut verrühren. Abschmecken.

Die Stile der Shiitake Pilze entfernen und die Hüte vierteln. In etwas Öl scharf anbraten. Einige Thymianblättchen, einen Klecks Butter in die Pfanne geben und den Herd ausschalten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Fein gehackte Petersilie mit etwas Salz zur sauren Sahne geben und verrühren.

In großen Schalen Stampf mit Pilzen, Ei und Bacon schichten. Das Ei aufreisen, sodass das gelbe flüssige Innere zu sehen ist und mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Einen Klecks saure Sahne darauf geben. Etwas Thymian darüber rieseln lassen, ne Gabel schnappen und ab in den Mund. Buon Appetito!

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Orecchiette mit Spinat und Borlotti-Bohnen

Heute gibt’s endlich mal wieder ein Gericht für die Pastaliebhaber unter euch. Pasta ist hier relativ Mangelware im Blog, aber vielleicht liegt das ein wenig daran, dass ich tagein tagaus arbeitsbedingt Pasta koche und deshalb zu Hause nur sehr wenig Pasta auf den Tisch kommt.

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Nichtsdestotrotz liebe ich Pasta! Pasta ist und bleibt Soulfood und kann in unendlich vielen Kombinationen auf den Teller gezaubert werden. Und easy peasy ist die Nudel noch dazu. Schrank auf, ab in den Topf, Klingel, fertig!

Heute also mal ein deftig kräftiges Soulfood-Gericht, genau das richtige für die kalte Jahreszeit. So simpel und soooo gut!

Orecchiette mit Spinat und Borlotti-Bohnen

Zutaten für 2 Personen:

240 g Orecchiette
350 g Spinat blanchiert oder junger Spinat TK
1 große weiße Zwiebel in kleine Würfel geschnitten
1 Knoblauchzehe fein geschnitten
1 kleine Dose gekochte Borlotti-Bohnen
ein Klecks Butter
ein Schuß Sahne
Muskatnuss
Salz, Pfeffer, Olivenöl
eine große Handvoll geriebenen Parmigiano Reggiano

Zubereitung:

Die Knoblauchzehe in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze weich dünsten und den  blanchierten oder TK-Spinat dazu geben. TK-Spinat kann gefroren dazu gegeben werden und mit Deckel bei mittlerer Hitze aufgetaut werden. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, den blanchierten Spinat evtl. grob pürieren. Mit einem Schuß Sahne verfeinern.

Die Zwiebelwürfel in etwas Öl und einem Klecks Butter weich dünsten. Die Borlotti-Bohnen hinzu fügen und einen kleinen Schuß Wasser dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 3 min köcheln lassen.

Währenddessen die Pasta nach Packungsanweisung sehr al dente kochen.

Pasta mit Spinatsoße, Borlotti-Bohnen und einem Schuß Olivenöl servieren. Einen kleinen Berg Parmesan darüber hobeln, etwas Pfeffer darüber mahlen und genießen! Buon Appetito!

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Maronenplätzchen mit Schokoladen-Ganache – Übern Tellerrand

Die tolle Aktion Übern Tellerrand hat mir heute die Möglichkeit beschert in einem meiner absoluten Lieblingsblogs nämlich dem Kleinen Kuriositätenladen einen Gastbeitrag zu veröffentlichen. Ich freue mich sehr über diese Ehre, denn Steph ist mein großes Blogger-Vorbild. Sie war diejenige, die mir bei allerlei anfänglichen Schwierigkeiten viel geholfen hat und mir Mut gemacht hat, den Blog ins Leben zu rufen. Das heutige Rezept widme ich deshalb ihr und ihrem kleinen “großen” Laden.

Für die Vorweihnachtszeit habe ich das Maronenplätzchen-Rezept abgewandel. Zur Feier des Tages habe ich den nussigen Plätzchen eine Orangen-Note verpasst und sie mit dunkler Schoko-Ganache gefüllt. Herrlich sag ich da nur. Und je länger man widerstehen kann und sie noch ein wenig in der Plätzchendose liegen lässt umso besser, saftiger und grandioser werden sie. So, jetzt hab ich euch genug auf den Geschmack gebracht, also nix wie los zum Kuriositätenladen, da wartet das Rezept sehnsüchtig darauf nachgebacken zu werden. Und hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack was euch dort erwartet:

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Und für alle, die den Weg vom kleinen Kuriositätenladen hier in meinen Blog genommen haben ein HERZLICHES WILLKOMMEN! Schön, dass ihr da seid! Rechts in der Sidebar könnt ihr euch gerne ein wenig durch die Kategorien klicken, wenn euch danach ist! Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt: es gibt auch eine Pi mal Butter facebook-Seite oder ihr füttert euren Feed-Reader mit meinem RSS-Feed.

Übrigens: Wer sich auch bei Übern Tellerrand beteiligen möchte meldet sich einfach bei der facebook Gruppe an und erhält dort alle weiteren Informationen. Alle im Rahmen der Aktion veröffentlichten Artikel könnt ihr auf der eigens dafür errichteten facebook Seite mitverfolgen.

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Danke für’s Vorbeischaun’ und schonmal ein fröhliches Fest
Eure Simone

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Peperonata Dolce und Käse – das geborene Dreamteam!!!

Nach unserem letzten Foodblogger-Treffen häufen sich nun die Anfragen zum Peperonata Dolce Rezept. Kann ich gut verstehn’, denn seit ich die leckere Paprikamarmelade vor einigen Jahren zum ersten Mal bei La Vialla entdeckt habe und dazu deren äußerst schmackhaften Pecorino genascht habe, bin ich total süchtig!!!

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Herzhaft salziger Ziegenkäse, vor allem Pecorino, passt meiner Meinung nach am allerbesten zu dieser fruchtig süßen Marmelade, aber auch ein gereifter Gouda u.ä. passt sehr gut. Und das Beste daran ist, dass man mit ganz wenigen Zutaten und geringem Aufwand etwas ganz besonderes zaubern kann. Ideal zum Verschenken – bald ist Weihnachten! – oder selber schnabulieren! Damit wird jede Käseplatte zum Hit, versprochen!!!

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Wer in Würzburg in den Genuss von leckerem Pecorino kommen möchte, dem sei das Cafe Centrale in der Bronnbachergasse 25 ans Herz zu legen. Und ab und an mal wird es dort wohl auch meine Peperonata Dolce zu kaufen geben. Oder ihr macht sie einfach selbst, denn so geht’s:

Peperonata Dolce

Für ca. 6 Gläser á 200ml:

1 kg rote Paprika geputzt
380 g Zucker oder brauner Zucker
1 rote Peperoni ohne Kerne
1 gestrichener TL Salz

Zubereitung:

Paprika putzen und das Fruchtfleisch in grobe Würfel schneiden. Die Haut braucht man hierbei nicht zu entfernen. Mit Zucker, klein geschnittener Peperoni und Salz und 5 EL Wasser im geschlossenen Topf weich kochen. Alles fein pürieren und zu einer dickflüssigen Marmelade einkochen lassen. In sterilisierte Gläser füllen. Die Marmelade hält sich so ca. 2 Monate evtl. auch länger.

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